Händler sprachen von einer Gegenbewegung. Die jüngsten Kursabschläge seien übertrieben gewesen. Die Ölpreise wurden zuletzt durch die Entscheidung der Opec+ belastet, die Ölproduktion den zweiten Monat in Folge zu beschleunigen. Die Förderung des von Saudi-Arabien und Russland angeführten Ölverbunds soll um 411.000 Barrel pro Tag ausgeweitet werden.
"Dahinter dürfte die wachsende Unzufriedenheit Saudi-Arabiens mit der mangelnden Umsetzung der vereinbarten Produktionskürzungen bei einigen Ländern, insbesondere Kasachstan und Irak, zu vermuten sein", kommentierte Carsten Fritsch, Analyst bei der Commerzbank (Commerzbank Aktie). "Diese beiden Länder produzierten in den letzten Monaten deutlich mehr als vereinbart und setzten auch die zugesagten Produktionskürzungen zum Ausgleich der bislang aufgelaufenen Überproduktion nicht oder nur teilweise um."
Da die Entscheidungen grundsätzlich so erwartet worden waren, erholten sich die Ölpreise. So setzte bereits am Montagmittag eine Erholung ein.
Die Ölpreise befinden sich seit einiger Zeit auch wegen der Sorgen über die Entwicklung der Weltwirtschaft auf Talfahrt. Vor allem die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt für Verunsicherung. So hatte der Brent Mitte Januar noch mehr als 80 Dollar gekostet./jsl/la/mis
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