Aus Sicht von Analysten könnten mehrere geopolitische Entwicklungen die Ölmärkte beeinflussen - darunter die Atomverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem ölreichen Iran sowie mögliche neue US-Sanktionen gegen Russland. Anleger blicken auch auf den Handelsstreit zwischen den USA und der EU.
Eine Entscheidung über eine mögliche weitere Ausweitung der Fördermenge fällt möglicherweise erst am Samstag, wenn eine Kerngruppe aus 8 Mitgliedern der Opec+ eine virtuelle Sitzung abhält.
Diese acht Staaten, die von Saudi-Arabien und Russland angeführt werden, haben seit April ihre Ölhähne schrittweise aufgedreht. Dies ist Teil einer Strategie, frühere Produktionskürzungen nach und nach rückgängig zu machen.
Vor den Gesprächen der Opec+ sind die Ölpreise am Dienstag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 64,20 US-Dollar und damit 54 Cent weniger als am Vortag. Der Barrel-Preis für die US-Sorte WTI fiel um 55 Cent auf 60,98 Dollar (Dollarkurs)./al/DP/jha
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