Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten setzen den Kryptomarkt zum Wochenstart erneut unter Druck. Bitcoin notiert am Montagmorgen bei rund 74.288 US-Dollar und verliert damit 1,7 Prozent. Damit werden die Zugewinne vom Freitag weitgehend ausgelöscht, als die kurzfristige Öffnung der Straße von Hormus noch für Erleichterung an den Märkten gesorgt hatte.
Breiter Abverkauf am Kryptomarkt
Die Unsicherheit beschränkt sich nicht auf Bitcoin allein. Der gesamte Kryptomarkt verzeichnet einen Rückgang von 1,6 Prozent und fällt auf eine Gesamtmarktkapitalisierung von 2,5 Billionen US-Dollar. 80 der 100 größten Kryptowährungen handeln aktuell im Minus.
Geopolitische Lage kippt erneut
Die Lage im Nahen Osten hat sich über das Wochenende deutlich verschärft. Noch am Freitag hatte der Iran die strategisch wichtige Meerenge als vollständig geöffnet erklärt, was Hoffnungen auf eine Entspannung schürte und Krypto steigen ließ.
Doch die Situation drehte schnell: Am Sonntag wurde die Meerenge erneut geschlossen. Gleichzeitig verschärfte sich der Ton zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump kündigte weitere Verhandlungen an, die in Pakistan stattfinden sollen. Irans Staatsmedien wiesen jedoch eine Teilnahme Teherans zurück.
Parallel dazu eskaliert die militärische Lage. Laut Aussagen Trumps habe die US-Marine ein iranisches Schiff namens "TOUSKA" im Golf von Oman abgefangen, beschossen und schließlich durch Marines übernommen. Die USA halten zudem ihre Blockade iranischer Häfen aufrecht.
Entscheidende Kursmarken im Fokus
Kurzfristig konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf entscheidende Unterstützungszonen. Gelingt es Bitcoin, die Schwelle von 74.000 US-Dollar zu behaupten – selbst bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten –, würde das zeigen, dass die Kryptowährung weniger empfindlich auf die geopolitische Spannung reagiert.
Rutscht der Kurs hingegen unter die Marke von 73.000 US-Dollar könnte das den Weg für eine erneute, breiter angelegte Verkaufsdynamik ebnen.
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