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Nvidia-Manager machen Kasse

Jürgen Molnar ist Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets.

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Geht die Rekordjagd an der Wall Street weiter, kann der DAX gar nicht anders als ebenfalls zu steigen. Nur noch anderthalb Prozent fehlen dem deutschen Leitindex bis zu seinem Allzeithoch von Anfang Juni bei 24.479 Punkten. Geht in der Woche der Inflationsdaten, Notenbank-Kommentare und des monatlichen Arbeitsmarktberichts aus den USA bereits am Donnerstag nichts kaputt, kann aus dem zunächst erwarteten Sommerloch doch noch eine Sommerrally werden.

Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.

Derzeit herrscht wieder einmal die beste aller Börsenwelten. Die Inflation ist im Griff und geopolitisch hat sich zumindest mit der Waffenruhe im Nahen Osten die Lage etwas beruhigt. Zudem spricht nicht mehr viel gegen eine nächste Leitzinssenkung der US-Notenbank bereits im Juli, und im Handelsstreit ist aus dem Weißen Haus schon lange keine Provokation oder Drohung zu vernehmen. Bleibt die Frage, was hier bis zur ablaufenden Frist der pausierenden Zölle gegen die Europäische Union in gut einer Woche noch passiert.

An der Wall Street nährt die Hausse gerade wieder einmal die Hausse. Neue Rekorde bei S&P 500 und Nasdaq 100 halten die technischen Börsenampeln auf Grün und locken die zuletzt Amerika-skeptischen Anleger wieder zurück an den Börsenplatz Nummer Eins.

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Verlockend schien auch den Nvidia-Managern zumindest die jüngste Erholung in der Aktie, sodass sie sich in großem Stil von Unternehmensanteilen trennten. Während sich die Analysten auf dem Weg zu neuen Rekordhöhen in der vergangenen Woche weiter in ihrem KI-Optimismus und damit auch in den Kurszielen für die Aktie überboten, verkaufte der Chef des Unternehmens erstmals seit September vergangenen Jahres wieder Aktien.

Insgesamt trennte sich die Führungsetage allein im Juni von Anteilen im Wert von 500 Millionen Dollar. Auch wenn viel von geplanten Veräußerungen und einem berechtigten Interesse, auch mal Kasse zu machen, gesprochen wird, bleibt in solchen Fällen immer der fade Beigeschmack und die Frage, ob das Management mehr weiß als der Markt.

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