
Novo Nordisk: Starker Start ins neue Jahr
Für die Aktie von Novo Nordisk war 2025 ein Katastrophenjahr. Wiederholt gekappte Wachstumsziele, enttäuschende Studiendaten, verschärfter Wettbewerb insbesondere in den USA und ein geschasster CEO haben die in den Jahren zuvor so überzeugende Story ins Wanken gebracht.
Erst in den letzten beiden Monaten des alten Jahres konnte sich das Unternehmen wieder mit positiven Nachrichten in die Schlagzeilen bringen. Das hat bei den Anteilen für verstärktes Anlegerinteresse und einen dynamischen Start in 2026 gesorgt. Zu Buche steht aktuell ein Plus von 15,6 Prozent.

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Steigender Kurs
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Call
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5
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10
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20
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Fallender Kurs
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Put
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5
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10
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20
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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB4W7W4
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Aktie jetzt mit der Chance auf Kaufsignal
Damit ist Novo Nordisk in ein einem charttechnisch hochspannenden Bereich angelangt. Mit dem Sprung über die 200-Tage-Linie könnte die Aktie für ein weiteres prozyklisches Kaufsignal sorgen, doch die technischen Herausforderungen sind erheblich.

Ausbruchschance nach langer Bodenbildung, ...
Nach einer mehrmonatigen Bodenbildung im Bereich von 300 Dänischen Kronen (DKK; 40,16 Euro), welche in den technischen Indikatoren von bullishen Divergenzen unterstützt wurde, konnte Novo Nordisk im Dezember die 50-Tage-Linie zurückerobern und einen Aufwärtstrend etablieren, der durch den Vorzeichenwechsel im MACD bestätigt wurde.
Dadurch gelang in Verbindung mit einem starken Newsflow, wie der FDA-Zulassung einer oral verabreichten Wegovy-Variante, ein dynamischer Jahresauftakt und der Sprung in den Widerstandsbereich zwischen 380 und 400 DKK (50,86 bis 53,54 Euro), wo auch die 200-Tage-Linie verläuft.
Deren Überwinden würde ein starkes prozyklisches Kaufsignal bedeuten und ein Indiz dafür liefern, dass der übergeordnete, seit Juni 2024 anhaltende Abwärtstrend zu Ende sein und die Trendwende damit weiter an Fahrt aufnehmen könnte.
... aber die technischen Herausforderungen sind groß!
Ein Selbstläufer dürfte ein weiteres Kaufsignal jedoch nicht werden, denn Novo Nordisk hat die zu überspringende Hürde zwar mit hohem, aber gleichzeitig nachlassendem Momentum erreicht, wie der Blick auf den Trendstärkeindikator MACD zeigt. Hier bahnt sich eine Top-Bildung mit anschließendem Crossing an. Das könnte wie schon bei vorherigen Erholungsversuchen zu einer Konsolidierung führen.
Auch der RSI deutet auf wachsende Schwierigkeiten hin, das Tempo der vergangenen Wochen aufrechtzuerhalten. Auf die 200-Tage-Linie ist die Aktie überkauft getroffen, was einen erfolgreichen Ausbruchsversuch bislang verhindert hat. Inzwischen hat der RSI zwar etwas konsolidiert, dadurch ist jedoch sein Aufwärtstrend gefährdet, der die Erholung der Aktie bislang unterstützt hat.
Das spricht dafür, dass ein Überwinden des Widerstandsbereichs im ersten Versuch scheitern und Novo Nordisk zunächst einen weiteren Pullback unternehmen dürfte, ehe die Bullen einen zweiten Anlauf wagen. Alternativ gelingt zwar ein Ausbruch, der allerdings rasch eingefangen wird und zu einem ausgedehnten Test der Marke von 400 DKK führt - ähnlich wie im November und Dezember die 300er-Marke.
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Fazit: Jetzt ist erstmal Geduld gefragt
Für Anlegerinnen und Anleger ergibt sich daraus ein recht überschaubares Set an Handlungsoptionen. Wer bereits investiert ist, bleibt das in der Hoffnung auf einen Ausbruch, auch wenn diesem eine weitere mehrwöchige Seitwärtsphase folgen könnte.
Wer es im vergangenen Jahr verpasst hatte, eine Position aufzubauen, der wartet entweder den wahrscheinlichen Pullback bis zur 50-Tage-Linie ab und steigt dort ein. Alternativ wird abgewartet, bis Novo Nordisk überzeugend über den aktuellen Widerstandsbereich ausgebrochen und diesen Ausbruch idealerweise bereits erfolgreich getestet hat.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross