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Neue Wende beim Clarity Act: Stablecoin-Zinsen vor dem Aus?

Die Clarity-Act-Verhandlungen schreiten voran. Der US-Senat will Stablecoin-Erträge nun einschränken – genau daran war das Krypto-Gesetz bereits gescheitert.

Im festgefahrenen Streit um Stablecoin-Erträge im Clarity Act kommt wieder Bewegung. Ein neuer Entwurf des US-Senats sieht Einschränkungen für zinsähnliche Belohnungen auf Stablecoins vor – an diesem Streitunkt war das Gesetzesvorhaben Anfang des Jahres noch gescheitert.

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Der Bankenausschuss des US-Senats veröffentlichte nun eine überarbeitete Version des Clarity Act. Das Gesetz soll den Krypto-Sektor erstmals umfassend auf Bundesebene regulieren und enthält Vorgaben für Stablecoins, DeFi und die Zuständigkeiten von SEC und CFTC. Laut Ausschussvorsitzendem Tim Scott spiegele der neue Entwurf monatelange Verhandlungen wider.

Nächste Abstimmung zum Clarity Act

Konkret soll bestimmten Unternehmen künftig verboten werden, Nutzern zinsähnliche Erträge für das Halten von Stablecoins anzubieten. Formulierungen im Entwurf untersagen Modelle, die “wirtschaftlich oder funktional” Bankeinlagen mit Zinsen ähneln. Hintergrund ist der Widerstand großer Bankenverbände, die vor Abflüssen klassischer Bankeinlagen in Stablecoins warnen.

Der Streit um genau diese Regelung hatte das geplante Gesetz jedoch bereits im Januar ausgebremst. Coinbase zog damals seine Unterstützung zurück, woraufhin eine geplante Abstimmung kurzfristig platzte. Noch in dieser Woche soll der Bankenausschuss über Änderungen und die nächste Version des Clarity Act abstimmen.

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