- Russland droht mit Atomtests bei US-Waffenversuchen.
- Kreml betont, dass es keine Atomwaffentests gab.
- Putin hat 2023 das Verbot von Atomwaffentests aufgehoben.
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Zugleich sagte Peskow, dass Russland weiter zu atomaren Abrüstungsverhandlungen mit den USA bereit sei. Es habe aber auf seine Vorschläge bisher keine Reaktion von Trump erhalten.
Trump hatte zuvor den sofortigen Beginn neuer Atomwaffentests angekündigt. Um welche Art Tests es sich handeln soll und welche Waffen getestet werden sollen, blieb zunächst offen. Trump begründete die Maßnahme in einem Post auf der Plattform Truth Social mit den Testprogrammen anderer Länder. Die letzten Tests dieser Art hatte es in den 1990er Jahren gegeben.
Kreml: Nichts bekannt zu Atomtests
Kremlchef Wladimir Putin hatte ohne Vorlage von Beweisen von nuklear betriebenen Waffen mit großer Schlagkraft gesprochen. Die Raketen können mit Atomsprengköpfen bestückt werden. Für die Tests setzt Russland aber nicht solche Sprengköpfe ein. Deshalb ist nicht die Rede von Atomtests.
"Bis jetzt war uns nicht bekannt, dass jemand Tests durchführt. Und wenn damit irgendwie der Test des "Burewestnik" gemeint ist, dann handelt es sich dabei auf keinen Fall um einen Atomtest. Alle Länder entwickeln ihre Verteidigungssysteme weiter, aber das sind keine Atomtests", stellte Peskow klar. Zugleich sagte er, dass die USA als souveräner Staat das Recht zu solchen Tests hätten. Er erinnerte an frühere Warnungen Putins, nach denen Russland dann ebenbürtig handeln werde.
Kremlchef Putin hatte 2023 per Gesetz die russische Ratifizierung für das Verbot von Atomwaffentests zurückgezogen. Seither verweist er auf die grundsätzlich mögliche Wiederaufnahme dieser Tests. Das Land arbeitet jedoch bisher trotz seiner Abkehr vom internationalen Atomteststopp-Vertrag weiterhin an der globalen Überwachung des Paktes mit./mau/DP/mis
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