Die in Luxemburg ansässige Plattform STOKR erhielt von der dortigen Aufsichtsbehörde CSSF sowohl die CASP- als auch die PI-Lizenz. Diese Kombination erweist sich für das Geschäftsmodell als essenziell, da digitale Wertpapiere zwar außerhalb des MiCA-Geltungsbereichs liegen, die dazugehörigen Zahlungsströme jedoch eine Regulierung erfordern. Ohne beide Lizenzen können Plattformen zwar digitale Wertpapiere emittieren, aber kein Kapital in Stablecoins oder Krypto-Assets für Zeichnungen und Rückgaben bewegen.
Mit den neuen Lizenzen ermöglicht STOKR Asset Managern die Abwicklung der gesamten Transaktion über eine einzige regulierte Instanz. Das Unternehmen verwaltet seit 2018 über 1,3 Milliarden US-Dollar an digitalen Wertpapieren. Laut Geschäftsführer Tobias Seidl vereint die Struktur nun die Asset- und die Zahlungsseite in einer regulierten Einheit.
Parallel dazu verkündete Strike die offizielle Autorisierung seiner europäischen Tochtergesellschaft Zap Europe Limited durch die Malta Financial Services Authority. Gründer und Geschäftsführer Jack Mallers betont den klaren Fokus des Unternehmens auf Bitcoin anstelle von Multi-Asset-Plattformen.
Die MiCA-Zulassung ersetzt die bisherigen nationalen Einzelregulierungen und erlaubt Strike das dauerhafte Angebot von Dienstleistungen wie provisionsfreien wiederkehrenden Käufen, kostenfreien On-Chain-Auszahlungen sowie speziellen Angeboten für Firmenkunden und vermögende Privatpersonen im gesamten EU-Raum.
Damit gehört Strike zu den wenigen Akteuren, die das MiCA-Verfahren rechtzeitig abgeschlossen haben, während viele europäische Anbieter ohne Zulassung vor einer Aussetzung ihrer Dienste stehen. Auch einige große Krypto-Börsen wie die von Gründer Changpeng “CZ” Zhao stehen vor dem EU-Aus – das sollten Binance-Nutzer jetzt tun.
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