Die Auswirkungen blieben jedoch nicht auf Deutschland und Europa begrenzt. "Wir werden auch in Amerika die Folgen dieser Handelspolitik sehen." Es werde nicht nur eine höhere Inflationsrate geben, sondern auch eine Beeinträchtigung des transatlantischen Handels insgesamt, sagte der Kanzler. "Diese Zölle sind auch nach meiner festen Überzeugung nicht im Interesse der Vereinigten Staaten von Amerika." Das werde die Zeit zeigen.
Merz: Mehr war offensichtlich nicht zu erreichen
Die EU und die USA hatten sich darauf geeinigt, dass der Zollsatz auf die meisten Importe bei 15 Prozent liegen soll. Das soll auch für Autos, Halbleiter und Pharmaprodukte gelten. Für bestimmte Güter wie Aluminium und Stahl sollen die Zölle unverändert 50 Prozent betragen.
"Ich bin mit diesem Ergebnis nicht zufrieden im Sinne von "das ist jetzt gut so"", betonte Merz. Aber: "Mehr war offensichtlich nicht zu erreichen." Merz dankte ausdrücklich der EU-Kommission für ihre unermüdlichen Verhandlungen mit der US-Regierung. "Ich persönlich habe nicht mehr erwartet als dieses Ergebnis. Aber noch einmal: Dieses Ergebnis kann uns nicht zufriedenstellen, aber es war in der gegebenen Situation das Beste, was zu erreichen war."/sk/DP/jha
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