- Bundeskanzler Merz sichert Hilfe für Kommunen zu.
- Kommunen stehen vor finanziellen Problemen durch steigende Kosten.
- Die Ortsumgehung Wolgast wird laut Merz gebaut.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Kommunen stehen vor erheblichen finanziellen Problemen
Die Kommunen stünden vor erheblichen Problemen, etwa durch stark steigende Kosten in der Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe, der Sozialhilfe für die Pflege und auch beim Unterhaltsvorschuss. Das seien Themen, die für die Kommunen mittlerweile zu einer nicht mehr tragbaren Kostenlast geworden seien, sagte Merz.
Gleichzeitig betonte der Kanzler jedoch, "die Lösungen liegen eher auf der Korrektur der Ausgabenseite". Weder der Bund noch Länder seien in der Lage, die Kostensteigerung mit höheren Zuwendungen an die Kommunen zu kompensieren. "Ich will ausdrücklich sagen, wir stellen hier die Leistungsfähigkeit unseres Sozialstaates nicht infrage", sagte Merz. Gleichwohl müsse mit dem Geld sorgfältiger umgegangen werden.
Merz: Ortsumgehung Wolgast wird gebaut
Für Mecklenburg-Vorpommern hatte Merz bei seinem Besuch noch eine gute Nachricht im Gepäck: "Die Ortsumgehung Wolgast wird gebaut, das Projekt wird fertiggestellt." Das sei im Bundeskabinett so beschlossen. Der Verkehrsetat sei Anfang Oktober noch einmal um drei Milliarden Euro aufgestockt worden, "sodass auch ein solches Vorhaben finanziert werden kann".
Die Kosten für die bereits im Bau befindliche Umgehung der Bundesstraße 111 um Wolgast samt neuer Zufahrt auf die Insel Usedom werden inzwischen auf rund 500 Millionen Euro beziffert. 2021 war noch von knapp 140 Millionen Euro die Rede. Als möglichen Zeitpunkt der Fertigstellung der Umgehung war 2026 genannt worden. Inzwischen wird eine Fertigstellung für 2028 erwartet. Die Ortsumgehung soll die Bevölkerung in Wolgast von dem, insbesondere in den Sommermonaten, starken Durchgangsverkehr auf und von der Urlaubsinsel entlasten.
Bedeutung der Ortsumgehung reicht über Usedom hinaus
"Es ist ein relativ kompliziertes und anspruchsvolles Brückenbauwerk, was dort gebaut werden muss, das wohl auch in seiner Komplexität und Finanzierbarkeit bei der Planung unterschätzt wurde", sagte Merz. "Aber das gleichen wir jetzt aus und damit kann dieses wichtige Vorhaben gebaut werden." Es gehe ja nicht nur um einen Zugang zur Insel Usedom, das Projekt habe eine Bedeutung weit darüber hinaus./klm/DP/mis
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.