Die kanadische Explorationsgesellschaft Sankamap Metals Inc. (CSE: SCU; FRA: A413DA) hat neue Explorationsergebnisse von ihrer Oceania-Liegenschaft im Südpazifik veröffentlicht und damit den geologischen Fußabdruck ihres Fauro-Projekts nochmals erheblich vergrößert.
Die rund 24.000 Hektar große Liegenschaft liegt in der Western Province der Solomon Islands und zählt zu den zentralen Projektgebieten des Unternehmens. Aktuelle Prospektionsarbeiten und geologische Kartierungen bestätigen dort ein ausgeprägtes Gold– und Kupferpotenzial. Neben der bereits bekannten Mineralisierung auf dem Zielgebiet Meriguna (siehe Abbildung 1) rückt das rund 2,5 Kilometer südlich gelegene Zielgebiet Kiovakase neu in den Fokus. Jüngste Arbeiten am Kiovakase-Ziel lieferten hochgradige Goldgehalte von bis zu 19,25 Gramm pro Tonne sowie auffällige Kupferwerte von bis zu 4,09 %. Diese Kombination aus Gold- und Kupfermineralisierung unterstreicht die Bedeutung von Kiovakase innerhalb des Fauro-Projekts und liefert zusätzliche Hinweise auf ein potenziell großräumiges Gold-Kupfer-System.
Ziel der jüngsten Feldkampagne war es, historische Explorationsergebnisse systematisch zu überprüfen und in einen konsistenten geologischen Rahmen einzuordnen. Frühere Arbeiten hatten auf Fauro bereits hohe Goldgehalte nahe der Oberfläche dokumentiert. Die aktuellen Ergebnisse fügen diese Daten nun in ein umfassenderes strukturelles und geophysikalisches Gesamtbild ein.
Ziel der jüngsten Feldkampagne war es, historische Explorationsergebnisse systematisch zu überprüfen und in einen konsistenten geologischen Rahmen einzuordnen. Frühere Arbeiten hatten auf Fauro bereits hohe Goldgehalte nahe der Oberfläche dokumentiert. Die aktuellen Ergebnisse fügen diese Daten nun in ein umfassenderes strukturelles und geophysikalisches Gesamtbild ein.
Meriguna: Oberflächennahe Goldmineralisierung bestätigt
Am Zielgebiet Meriguna überprüfte Sankamap Metals frühere Bohr-, Graben- und Gesteinsprobenergebnisse. Historisch dokumentiert sind dort unter anderem Bohrabschnitte von bis zu 35 Metern mit durchschnittlich 2,08 Gramm Gold pro Tonne. Grabungen lieferten stellenweise sehr hohe Goldgehalte, darunter 8 Meter mit 27,95 Gramm Gold pro Tonne. Einzelne Gesteinsproben erreichten Goldwerte von bis zu 173 Gramm pro Tonne.
Ein zusätzlicher Faktor ist der laufende kleinmaßstäbliche alluviale Goldabbau durch lokale Landbesitzer. In oberflächennahen Sedimenten ist Gold sichtbar und wird mittels einfacher Waschmethoden gewonnen. Aus Sicht des Unternehmens bestätigt dies die Präsenz einer oberflächennahen Goldmineralisierung, die sich nicht nur punktuell zeigt, sondern über größere Bereiche des Zielgebiets erstreckt. Im Rahmen der jüngsten Arbeiten wurden zudem neue orientierende Proben entnommen, um die historischen Daten weiter zu verifizieren. Diese Ergebnisse fließen nun in die laufende Zieldefinition und Priorisierung ein.
Parallelen zwischen Kiovakase und Meriguana deuten auf größeres System hin
Die geologischen Analogien zwischen den Gesteinsproben aus Meriguna und Kiovakase deuten auf ein zusammenhängendes mineralisiertes System hin. Mehrere mineralisierte Zonen liegen entlang des Randes einer alten vulkanischen Caldera, was auf eine strukturelle Kontrolle der Mineralisierung über mehrere Kilometer hinweg hindeutet. Die Kombination aus hochgradigem Gold an der Oberfläche und signifikanten Kupfergehalten wird zudem als mögliches Indiz für ein tiefer liegendes porphyrisches Kupfer-Gold-System gewertet.
Die Auswertung der historischen Arbeiten am Zielgebiet Meriguna zeigt, dass sich hochgradige Goldabschnitte nicht auf einzelne Punkte beschränken, sondern in einem klar strukturierten räumlichen Zusammenhang auftreten. Neben Graben- und Bohrergebnissen liefern insbesondere Boden- und Gesteinsproben Hinweise auf eine ausgeprägte Goldanomalie, die sich über eine Länge von rund einem Kilometer erstreckt.
Historische Bohrungen durchschnitten unter anderem mehrere Dutzend Meter mit Goldgehalten im Bereich von rund einem Gramm pro Tonne, lokal begleitet von deutlich höhergradigen Abschnitten über kürzere Intervalle. Ergänzt werden diese Ergebnisse durch Gräben mit mehrstelligen Grammgehalten pro Tonne Gold über mehrere Meter. Die Verteilung der Proben und Bohrungen deutet auf eine strukturell kontrollierte Mineralisierung hin, die sowohl in der Fläche als auch in der Tiefe offen ist.
Regionaler Kontext und nächste Schritte für Sankamap Metals
Geologisch liegt das Fauro-Projekt entlang eines regionalen Kupfer-Gold-Trends im südwestlichen Pazifik, der bedeutende Lagerstätten beherbergt. Dazu zählen unter anderem die Panguna Mine sowie die von Newmont betriebene Lihir Mine, eine der weltweit größten bekannten Goldlagerstätten, die in vulkanischem Umfeld liegt und über Ressourcen von mehr als 70 Millionen Unzen Gold verfügt. Diese Vorkommen dienen als geologischer Referenzrahmen für die Region, in der sich auch das Fauro-Projekt befindet.
Für das Jahr 2026 plant Sankamap Metals ein abgestuftes Explorationsprogramm auf dem Fauro-Projekt. Weitere systematische Oberflächenproben sollen die historische Ergebnisse bestätigen und verdichten, um potenzielle epithermale und porphyrische Zielstrukturen besser abzugrenzen. Alle Daten sollen schließlich in die Planung eines fokussierten Bohrprogramms einfließen, das sowohl bekannte mineralisierte Zonen überprüft als auch bislang offene Erweiterungen testet.
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