Mark Cuban verkauft Bitcoin: "Ich bin enttäuscht"

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Mark Cuban verkauft Bitcoin. Der Milliardär zweifelt zunehmend an der Kryptowährung als sicherem Hafen in Krisenzeiten.

Der Milliardär und Unternehmer Mark Cuban hat einen Großteil seiner Bitcoin-Bestände verkauft. Auslöser war nach eigenen Angaben die Kursentwicklung der Kryptowährung im Zuge der jüngsten geopolitischen Spannungen rund um den Iran. Besonders enttäuscht zeigt sich Cuban darüber, dass BTC nicht die Rolle erfüllt habe, die viele Anleger dem Asset seit Jahren zuschreiben.

“Gold ist explodiert, Bitcoin ist gefallen”

In einem Podcast von Front Office Sports erklärt die Finanzikone: “Gold ist explodiert, Bitcoin ist gefallen.” Für ihn sei das ein Bruch mit der ursprünglichen Investmentthese gewesen. Bitcoin galt für Cuban lange als digitale Alternative zu Gold und als Schutz vor einer Abwertung klassischer Währungen.

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Noch 2021 hatte der Investor erklärt, einen Großteil seines Krypto-Portfolios in Bitcoin und Ethereum zu halten. Damals bezeichnete er Bitcoin wegen der begrenzten Menge als besseren Wertspeicher als Gold. Nun klingt er deutlich zurückhaltender: “Nicht die Absicherung, die ich erwartet habe”, erklärt Cuban rückblickend.

Bitcoin doch nicht “digitales Gold”?

Die Aussagen treffen einen Nerv in der Krypto-Branche. Seit Jahren diskutieren Anleger darüber, ob Bitcoin tatsächlich als sogenanntes “digitales Gold” taugt oder ob die Kryptowährung inzwischen stärker wie ein spekulativer Risiko-Asset gehandelt wird.

Die jüngste Entwicklung passt in dieses Muster: Der Goldpreis hat angesichts der Spannungen im Nahen Osten deutlich zugelegt. BTC konnte davon kaum profitieren.

Werte aus dem Artikel:
BTC/EUR 63.308,280 +0,82%
Bitcoin 73.886,980 +0,32%

Ethereum weiter relevant

Cubans Einschätzung zu Ethereum fällt dagegen weniger kritisch aus. Blockchain-Netzwerke mit praktischen Anwendungen im Zahlungsverkehr oder im Bereich tokenisierter Finanzprodukte hält er weiterhin für relevant.

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