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Libanon verbietet Aktivitäten von Irans Revolutionsgarden im Land

BEIRUT (dpa-AFX) - Unter dem Druck Israels geht die Führung im Libanon weiter auf Distanz zum Iran. Die Regierung in Beirut hat die zuständigen Behörden angewiesen, "jegliche Sicherheits- und Militäraktivitäten" der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zu unterbinden. Informationsminister Paul Morcos erklärte, die Entscheidung sei in einer Kabinettssitzung unter Vorsitz von Ministerpräsident Nauaf Salam gefallen.

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Die Flagge des Libanon.
Quelle: - pixabay.com:

Insbesondere das Verteidigungsministerium, das Innenministerium und alle Militär- und Sicherheitsbehörden sollten unverzüglich und entschieden eingreifen, hieß es in einer Regierungserklärung. IRGC-Mitglieder sollten festgenommen werden, damit ihre Abschiebung aus dem Libanon vorbereitet werden könne. Das Kabinett beschloss darüber hinaus, die Visumpflicht für iranische Staatsangehörige bei der Einreise in den Libanon wieder einzuführen.

Das israelische Militär hatte zuvor gedroht, jeden iranischen Vertreter auf libanesischem Boden anzugreifen, und die Betreffenden aufgefordert, das Land innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. Die Frist lief heute ab.

Die libanesische Regierung hatte am Montag bereits militärische Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah im Land für illegal erklärt. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer Widerstandsbewegung, die über Jahrzehnte im Land teils toleriert wurde, zu einer verbotenen Miliz. Die Regierung im Libanon steht auch unter Druck, eine beschlossene Entwaffnung der Hisbollah durchzusetzen, die als wichtigster nicht staatlicher Verbündeter Teherans gilt./arj/DP/men


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