Die US-Bank JPMorgan Chase hat in einer aktuellen Analyse das Kursziel für die Lanxess AG von 23 Euro auf 22 Euro gesenkt und die Einstufung der Aktie auf „Underweight“ belassen.
Analyst Chetan Udeshi begründet dies mit einer Neubewertung, die aus einer internen Branchenkonferenz hervorging. Dabei wurde deutlich, dass viele europäische Chemieunternehmen von einer schwachen Nachfrage in den USA und einem enttäuschenden Geschäft in Europa berichten. Im Gegensatz dazu zeigen sich positive Tendenzen in China.
Diese Marktbedingungen betreffen nicht nur Lanxess; auch andere Unternehmen wie BASF und Arkema wurden von Udeshi ins „Underweight“-Segment katapultiert, während Victrex auf „Neutral“ eingestuft wurde. Die Bankenexperten zeigen sich pessimistisch bezüglich der kurzfristigen Entwicklung dieser Firmen aufgrund der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besonders hervorzuheben ist die Empfehlung, von Investitionen in Lanxess, Brenntag und DSM-Firmenich abzusehen. In der mittelfristigen Betrachtung könnten dagegen Unternehmen wie Akzo, Elementis, Syensqo, Air Liquide und Novonesis potenziell bessere Investitionsmöglichkeiten bieten.
Diese Anpassungen und Bewertungen verdeutlichen die Risiken, die im aktuellen Marktumfeld bestehen, insbesondere in Bezug auf die Nachfrageentwicklung in wichtigen Märkten. Investoren sollten sich bewusst sein, dass die Unsicherheiten in der Branche und die unterschiedliche Leistung in regionalen Marktbereichen wesentliche Faktoren sind, die ihre Anlageentscheidungen beeinflussen können.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
| |
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Generell zeigt der Artikel, dass die Chemiebranche unter Druck steht und sich anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen auf die Bewertungen von Unternehmen auswirken können. Die Möglichkeit, dass sich die Marktentwicklungen angesichts globaler wirtschaftlicher Veränderungen ändern, bleibt ein wichtiges Thema für Investoren in diesem Sektor.

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