KuCoin darf keine neuen Kunden mehr aufnehmen – FMA greift ein
KuCoin darf vorerst keine neuen Kunden mehr aufnehmen. Drei Monate nach MiCA-Zulassung spricht die FMA von "Pflichtverletzungen".
Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat der KuCoin EU Exchange GmbH mit sofortiger Wirkung das Neugeschäft untersagt. Wie die Behörde mitteilt, verfügt das in Wien ansässige Unternehmen nicht mehr über “geeignete Schlüsselfunktionen im Bereich der Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung sowie der Einhaltung von Finanzsanktionen”.
Konkret sind die Positionen des Geldwäschebeauftragten und des Sanktionenbeauftragten derzeit unbesetzt, ebenso die vorgesehenen Stellvertretungen. “Die nachhaltige Besetzung der genannten Schlüsselfunktionen ist eine zentrale Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb”, so die FMA.
Die Aufsicht ordnete daher “die unverzügliche Herstellung des rechtmäßigen Zustandes an”. Bis zur Nachbesetzung darf KuCoin EU keine neuen Geschäftsbeziehungen eingehen sowie keine neuen Verträge oder Produkte im Rahmen bestehender Geschäftsbeziehungen abschließen. Der Bescheid sowie das Neugeschäftsverbot sind nicht rechtskräftig.
Die MiCA-Regulierung schafft erstmals ein harmonisiertes Regelwerk für Krypto-Dienstleister im Europäischen Wirtschaftsraum. Für Anbieter bedeutet das: Wer die Anforderungen erfüllt, kann seine Dienstleistungen grenzüberschreitend anbieten. Gleichzeitig setzt die Verordnung hohe Standards bei Governance, Transparenz, Kapitalanforderungen und Kundenschutz.
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