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Krypto-Insider schlägt Alarm: Kommt jetzt das große Token-Sterben?

Jeff Dorman zufolge werden profitable Token-Projekte schlicht ignoriert. Seine Diagnose: Misinformation und fehlende Bildung bremsen den Krypto-Markt.
  • Jeff Dorman, CIO des Krypto-Investmenthauses Arca, heizt auf X erneut eine Debatte an, die viele Anleger seit Monaten begleitet: Warum ist der Aktienmarkt derzeit so viel attraktiver als der Krypto-Markt – selbst für Menschen, die Krypto grundsätzlich positiv sehen?
  • Dorman verweist dabei auf Circle als Beispiel. Die CRCL-Aktie ist nach den jüngsten Quartalszahlen um über 30 Prozent in die Höhe geschossen – trotz fehlender Profitabilität. Equity-Investoren würden Circle dennoch einen Vertrauensvorschuss geben, weil Stablecoins als wachsendes Segment des Krypto-Markts gelten und die Aktie als Vehikel für künftiges Wachstum gesehen wird.
  • Als Kontrast dazu sieht Dorman profitable Krypto-Projekte wie Hyperliquid und Pump.fun, die massiv Cashflow generieren und bis zu 99 Prozent des Free Cashflows für Token Buybacks einsetzen. Doch genau dieses Vorgehen wird im Krypto-Space aufgrund deren frühen Entwicklungsstadien häufig nicht als förderlich für den Shareholder-Value, sondern teils gar als “Geldverschwendung” kritisiert.
  • Der Kern von Dormans Vorwurf richtet sich dabei insbesondere an Coinbase, Binance und Co., die ihre Kunden nicht ausreichend darüber aufklären würden, worin der Unterschied zwischen “equity-ähnlichen” Token profitabler Geschäftsmodelle und inflationären Token-Designs vieler Layer-1-Projekte liegt.
  • Das Ergebnis: Krypto werde von vielen Investoren weiterhin als ein einziger Makro-Trade behandelt – statt als Markt mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen, Cashflow-Profilen und Bewertungslogiken.
  • So sagt er: “Fehlinformationen und mangelnde Aufklärung der Anleger sind nach wie vor das größte Hindernis für das Wachstum von Kryptowährungen.”
  • Ob man seiner Zuspitzung zustimmt oder nicht: Der Post trifft einen wunden Punkt. Denn ohne bessere Investor Education – über Token-Ökonomie, Verwässerung, Cashflow-Nutzung, Buyback-Mechanismen und Risikoprofile – sowie durchsetzbare Rechte für Token-Halter bleibt Krypto vorerst ein Markt, in dem Narrative lauter sind als Fundamentaldaten.
  • Doch während insbesondere krypto-native Unternehmen derzeit bärisch werden, zeigen sich TradFi-Insitutionen zunehmend bullisch. Auch ausgerechnet Jamie Dimons Großbank JPMorgan sieht einen massiven Aufschwung für den Krypto-Markt kommen.

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