- Tausende Menschen fliehen aus Beiruts Vororten.
- Die israelische Armee führte mehrere Luftangriffe durch.
- In Beirut wurden 53 Notunterkünfte eingerichtet.
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Auch am Nachmittag griff das israelische Militär erneut in denen als Dahija bekannten Vororten Beiruts an. Anwohner berichteten von mindestens vier Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von einem weiteren Angriff in der Küstenstadt Tyrus. Dabei sei eine Finanzeinrichtung der Hisbollah getroffen worden. Zu Opfern war zunächst nichts bekannt.
Auf der Küstenstraße aus Beirut heraus bildeten sich kilometerlange Staus. Hupen hallten Augenzeugen zufolge zwischen den Fahrzeugen, während Familien im stockenden Verkehr ausharrten. Einige Menschen stiegen demnach aus ihren Autos aus und warteten am Straßenrand.
"Wir sind wegen der Kinder geflohen. Sie haben panische Angst vor dem Lärm", sagte eine Mutter der Deutschen Presse-Agentur. Ein anderer Anwohner äußerte die Hoffnung, Israel werde "zwischen Hisbollah und Zivilbevölkerung unterscheiden". Viele Menschen fürchten, dass die jüngste Eskalation erneut zahlreiche Zivilisten treffen könnte.
Notunterkünfte eingerichtet
In Beirut wurden mehrere öffentliche Schulen in Notunterkünfte umgewandelt. Nach Angaben aus dem Büro von Ministerpräsident Nauaf Salam sind bislang 53 Notunterkünfte eröffnet worden. Weitere Einrichtungen sollen landesweit folgen.
Krankenhäuser im Süden und in der Hauptstadt bereiten sich auf eine mögliche Zunahme von Verletzten vor. In Tyrus versetzte das Hiram-Krankenhaus sein Personal in höchste Alarmbereitschaft. Auch andere Kliniken in Beirut und Umgebung riefen ihre Mitarbeiter zu erhöhter Wachsamkeit auf./arj/DP/nas
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