Das avisierte Treffen der beiden Präsidenten erfordert laut Peskow allerdings noch viel Vorbereitung. Zu schwer seien die bilateralen Beziehungen beider Länder durch die Vorgängerregierung zerstört worden. Einen genauen Zeitpunkt für ein Treffen nannte er nicht. Zuletzt wurde Saudi-Arabien als Treffpunkt Trumps und Putins für einen Gipfel über die Beendigung des russischen Angriffskriegs genannt.
Eine Einigung bezeichnete Peskow als möglich, wobei er einmal mehr dem Westen vorwarf, mit dem Minsker Abkommen, das 2014/2015 die Kampfhandlungen in der Ukraine einfror, Russland betrogen zu haben. Moskau werde diese Erfahrung bei künftigen Verträgen berücksichtigen. Russland habe aber daraus gelernt, seine Interessen durchzusetzen.
Putin hatte vor drei Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine befohlen. Als Begründung gab er an, dass der geplante Nato-Beitritt des Nachbarlandes die Sicherheit Russlands gefährde und Kiew die russischsprachige Minderheit im Osten des Landes unterdrücke. Der Krieg hat seither Schätzungen nach Hunderttausende Opfer gefordert, darunter auch viele Zivilisten - vor allem im russischsprachigen Teil der Ukraine./bal/DP/he
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