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KORREKTUR: Erneut Hinrichtungen im Iran - Kurdische Gefangene exekutiert

(Berichtigung: In einer früheren Version des Artikels hieß es, die Hinrichtung sei im Zusammenhang mit Protesten erfolgt. Richtig ist, dass es sich um politische Gefangene handelte. Grund war ein Übersetzungsfehler. Titel und 1. Satz wurden entsprechend berichtigt. Zudem aktualisiert mit Hinweisen der Menschenrechtsorganisation Hengaw im 2. Absatz.)

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Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
Quelle: - ©iStock:

TEHERAN (dpa-AFX) - Im Iran sind erneut zwei Männer hingerichtet worden. Nach Angaben des Justizportals "Misan" sollen die beiden "Mitglieder terroristischer Gruppen" gewesen sein und einen bewaffneten Aufstand organisiert haben. Dies habe die nationale Sicherheit gefährdet. Die Hinrichtungen wurden vollstreckt, nachdem der Oberste Gerichtshof die Todesurteile bestätigt hatte.

Die Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen sprach von kurdischen politischen Gefangenen.

Die Exekutionen kommen während einer Hinrichtungswelle im Iran. Derzeit werden nach den Massenprotesten im Januar, die die Führung des Landes brutal niederschlagen ließ, und in Zusammenhang mit Spionagevorwürfen viele Todesurteile vollstreckt.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet von mindestens 2.159 Hinrichtungen im Iran im vergangenen Jahr - einem neuen Höchstwert seit 1981. In der Islamischen Republik werde die Todesstrafe zur politischen Unterdrückung und Einschüchterung der Bevölkerung angewandt, schrieb die Organisation in einem Bericht zu Beginn der Woche./mar/DP/men

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