dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 86

Klingbeil sieht Koalitionsgeburtstag 'ein bisschen betrübt'

HAMBURG (dpa-AFX) - Am ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) eingeräumt, dass es zuletzt zu viel Streitereien zwischen CDU und SPD gegeben habe. Natürlich gebe es auch mal Streit in einer Koalition, sagte Klingbeil bei der Digitalmesse OMR in Hamburg. Aber: "Momentan ist es viel zu viel."

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Der Bundesvorsitzende der SPD Lars Klingbeil bei einer Rede im Bundestag.
Quelle: - ©Fionn Grosse:

Er sei nicht in der CDU und Kanzler Friedrich Merz nicht in der SPD und jeder von ihnen würde sagen, er habe gute Gründe, warum das so ist. "Und ich muss mich jetzt immer rechtfertigen dafür, dass ich eine andere Meinung als der Bundeskanzler habe", sagte Klingbeil. Die Pflicht, die die Koalition habe, sei am Ende eine gemeinsame Position zu haben. "Und das hat bisher in einem Jahr immer geklappt, auch wenn sich der erste Geburtstag durch die Streitereien der letzten Tage so ein bisschen betrübt anfühlt."

Klingbeil reist am Koalitionsgeburtstag zum Bayern-Spiel

Nach seinem dritten Auftritt auf der Digitalmesse OMR in Hamburg wollte Klingbeil weiter nach München reisen, um das Halbfinal-Rückspiel des FC Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain im Stadion zu verfolgen. Sein Tipp: "3:1 für Bayern." Das würde den Münchnern reichen, um ins Finale gegen den FC Arsenal einzuziehen. Der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende ist Verwaltungsbeirat des deutschen Rekordmeisters.

Die Regierung von Kanzler Merz (CDU) ist seit heute genau ein Jahr im Amt. Derzeit steckt Schwarz-Rot auch öffentlich im Stimmungstief. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben nur 10 Prozent der Befragten an, die Regierung habe ihre Arbeit bisher eher gut oder sogar sehr gut gemacht. 69 Prozent stufen die Regierungsarbeit dagegen als eher schlecht oder sehr schlecht ein. YouGov befragte dafür am vergangenen Montag 2.190 Personen ab 18 Jahren, die in Deutschland wohnen./hal/DP/jha

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend