TOKIO (dpa-AFX) - Japans Außenhandelsbilanz ist im Mai wegen des schwachen Yen erstmals seit Januar ins Minus gerutscht. Das Minus fiel mit knapp 380 Milliarden Yen (rund 2 Mrd Euro) allerdings nicht so hoch aus, wie die von Bloomberg befragten Experten im Schnitt erwartet hatten. Japan hatte zuletzt im Januar ein Minus in der Handelsbilanz ausgewiesen.
Für dich zusammengefasst:
Japans Außenhandelsbilanz ist im Mai ins Minus geraten.
Die Exporte stiegen im Mai um 17 Prozent an.
Der Importwert wuchs trotz weniger Volumen um 12,5 Prozent.
Im Mai zog der Wert der Exporte um 17 Prozent an. Dies ist der stärkste Anstieg seit November 2022. Größter Abnehmer japanischer Waren ist China, gefolgt von den Vereinigten Staaten. Bei den Importen verzeichnete das Land trotz eines rückläufigen Volumens einen Anstieg um 12,5 Prozent. Grund ist unter anderem der schwache Yen, der die Einfuhren verteuerte. Zudem zogen wegen des Iran-Kriegs die Preise für Öl (Rohöl) und Gas an./zb/jha/
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