Ziel sei es, die Menge an Hilfsgütern für die Bevölkerung im Gazastreifen zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen zu verringern.
Im Rahmen des neuen Mechanismus sei eine begrenzte Zahl palästinensischer Händler zugelassen worden. Sie wurden laut Cogat nach festen Kriterien ausgewählt und einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen.
Alle Lieferungen sollen streng überprüft werden
Zu den zugelassenen Waren zählen demnach Grundnahrungsmittel, Babynahrung, frisches Obst und Gemüse sowie Hygieneartikel. Die Bezahlung erfolge ausschließlich per Banküberweisung unter Aufsicht eines speziellen Kontrollsystems. Alle Lieferungen würden streng inspiziert. Ziel sei es, eine sichere Verteilung der Hilfsgüter zu gewährleisten und ein Abgreifen der Waren durch die islamistische Hamas zu verhindern.
Wie genau die Auslieferung erfolgen soll, wurde nicht erklärt. Ein Großteil der Hilfslieferungen wird im nach 22 Monaten Krieg herrschenden Chaos nach UN-Angaben schon auf dem Weg geplündert, von hungrigen Zivilisten oder Bewaffneten. Nach UN-Angaben droht eine Hungersnot, obwohl Israel seit mehr als einer Woche wieder mehr Hilfslieferungen zulässt./le/DP/zb
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