Ein Bürogebäude von Honeywell in Indien.
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Honeywell: Endlich ist es so weit – Quantencomputer-Tochter startet Börsengang

Der US-Industriekonzern Honeywell bringt Bewegung in den Quantenmarkt: Die Tochter Quantinuum bereitet einen Börsengang vor – und trifft damit den Nerv der Zeit. Sollten Anleger dabei sein?
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Honeywell treibt die strategische Neuaufstellung weiter voran und stellt die Weichen für einen der spannendsten Technologiebörsengänge der kommenden Monate. Der Industriekonzern kündigte an, dass seine mehrheitlich gehaltene Quantencomputer-Tochter Quantinuum vertraulich einen Entwurf für einen Börsenprospekt bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen will. Details zur Anzahl der Aktien oder zur Preisspanne nannte das Unternehmen bislang nicht.

In den USA ist es gängige Praxis, Börsenunterlagen zunächst vertraulich einzureichen. Vor allem technologiegetriebene Unternehmen wollen sensible Informationen erst dann offenlegen, wenn der regulatorische Prozess weitgehend abgeschlossen ist. Das spricht dafür, dass Honeywell (Honeywell Aktie) und Quantinuum strategisch und mit Augenmaß vorgehen.

Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Quantencomputing zunehmend aus dem Forschungsstadium in kommerzielle Anwendungen übergeht. Unternehmen und Regierungen investieren Milliarden, um komplexe Probleme zu lösen – von Materialforschung über Finanzmodelle bis hin zur Entwicklung neuer Batterietechnologien für den Verkehr. Quantinuum positioniert sich dabei als sogenannter Full-Stack-Anbieter, der sowohl Hardware als auch Software und Anwendungen aus einer Hand liefert.

An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Honeywell-Aktie legte in einem schwachen Marktumfeld mehr als ein Prozent zu. Investoren werten den geplanten Börsengang als weiteren Beleg dafür, dass der Konzern gezielt Werte hebt, nachdem er sein Konglomerat im vergangenen Jahr in drei eigenständige Unternehmen für Automation, Luftfahrt und Spezialmaterialien aufgespalten hat.

Quantinuum entstand 2021 aus der Zusammenlegung von Honeywells Quantencomputer-Sparte mit Cambridge Quantum. Im September vergangenen Jahres sammelte das Unternehmen rund 600 Millionen Dollar (Dollarkurs) ein und wurde dabei mit etwa zehn Milliarden Dollar bewertet. Zu den Investoren zählen unter anderem die Venture-Capital-Sparte von Nvidia, Quanta Computer und QED Investors. Bereits heute nutzen namhafte Kunden wie Airbus, BMW (BMW Aktie), HSBC und JPMorgan Chase die Technologie.

Fazit:

Der geplante Börsengang von Quantinuum dürfte auf großes Interesse stoßen. Quantencomputing gilt als eine der Schlüsseltechnologien der kommenden Jahrzehnte, und Quantinuum bringt technologische Tiefe, starke Partner und zahlungskräftige Kunden mit. Für Anleger heißt das: Die weitere Entwicklung genau beobachten. Die Chancen stehen gut, dass dieser Börsengang zu einem Erfolg wird – auch wenn Geduld gefragt bleibt.

Redaktion Ariva/MW


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