IonQ Inc

Aktie
WKN:  A3C4QT ISIN:  US46222L1089 US-Symbol:  IONQ Branche:  Computer Hardware Land:  USA
32,43 $
+0,00 $
0,00%
29,077 € 29.10.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
13,43 Mrd. $
Streubesitz
52,40%
KGV
-8,18
Nachhaltigkeits-Score
12 %
Index-Zuordnung
-
Werbung
IonQ Aktie Chart

IonQ Unternehmensbeschreibung

IonQ Inc ist ein auf Quantencomputing spezialisiertes Technologieunternehmen mit Hauptsitz in den USA und Börsennotiz an der New York Stock Exchange. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Quantencomputer auf Basis gefangener Ionen und positioniert sich als vertikal integrierter Anbieter entlang der Wertschöpfungskette von der Hardware über Systemsoftware bis hin zu Cloud-basierten Quantencomputing-Diensten. Für institutionelle wie private Anleger fungiert IonQ damit als fokussierter Pure Play auf die Kommerzialisierung von Quanteninformatik, ohne signifikante Diversifikationsanker in klassischen IT-Segmenten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von IonQ beruht überwiegend auf der Bereitstellung von Rechenkapazität über die Cloud sowie auf projektbezogenen Kooperationen in Forschung und Entwicklung. Kunden erhalten Zugang zu den Quantenprozessoren von IonQ über Hyperscaler-Plattformen wie Amazon Web Services (Braket) und Microsoft Azure Quantum sowie über eigene Schnittstellen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit auch über Google Cloud Zugang angeboten, fokussiert sich aktuell jedoch vor allem auf AWS, Azure und eigene Zugangswege. Das Erlösmodell ist primär nutzungsbasiert, ergänzt um längerfristige Rahmenverträge, Forschungskooperationen und Entwicklungsprojekte mit Industrie- und Behördenpartnern. Zusätzlich verfolgt IonQ ein Ökosystem-Modell: Durch Partnerschaften mit Softwarehäusern, Start-ups und Universitäten sollen Anwendungsfälle in Bereichen wie Optimierung, Materialwissenschaft, Chemie, Finanzen, Logistik und maschinelles Lernen erschlossen werden. Das Unternehmen investiert signifikant in Forschung und Patente, um langfristig Lizenz- und Plattformumsätze aus Quantenalgorithmen, Toolchains und Middleware zu generieren. Damit ähnelt das Setup einem Infrastruktur- und Plattformanbieter, der Quantenrechenzeit, Software-Stacks und Beratungsleistungen bündelt.

Mission und strategische Zielsetzung

IonQ formuliert als Mission, allgemein nutzbare Quantencomputer mit hohem praktischen Impact für Wirtschaft und Wissenschaft bereitzustellen. Ziel ist es, klassische Supercomputer bei ausgewählten Problemklassen zu übertreffen und einen technologischen Vorsprung in der Ionenfallen-Architektur zu verteidigen. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: Erstens den kontinuierlichen Ausbau der skalierbaren Quantenhardware mit steigender Anzahl effektiver Qubits und verbesserter Fehlertoleranz, zweitens die Industrialisierung des Zugangs über Cloud-Infrastrukturen und Software-Toolchains und drittens die Etablierung von Referenzanwendungen gemeinsam mit Branchenpartnern, insbesondere in Hochwertsegmenten wie Pharma, Verteidigung, Automotive, Energie und Finanzindustrie. Die Mission ist damit eng an das Ziel gekoppelt, Quantencomputing von einem primär akademischen Feld in einen industriellen Markt zu überführen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von IonQ umfasst mehrere Generationen von Quantencomputersystemen, die sich durch unterschiedliche Leistungsparameter und Architekturen auszeichnen. Zentral ist der Zugriff auf Quantenrechenleistung über Cloud-Dienste. Typische Leistungsmerkmale, mit denen IonQ wirbt, sind die Anzahl physischer und logischer Qubits, die Gate-Fidelität, die Kohärenzzeiten und die messbare algorithmische Nutzleistung. Ergänzend bietet das Unternehmen Software-Tools, Software Development Kits und Programmierschnittstellen an, mit denen Entwickler Quantenalgorithmen in Sprachen wie Qiskit, Q#, Python oder spezialisierte Quanten-DSLs integrieren können. Beratungsleistungen, Pilotprojekte und gemeinsame Proof-of-Concepts mit Unternehmenskunden flankieren diese technischen Angebote. IonQ arbeitet darüber hinaus an spezialisierten Anwendungsbibliotheken, etwa für kombinatorische Optimierung, Monte-Carlo-Simulationen oder Quantummachine-Learning, um typische Use-Cases zu standardisieren. Einen weiteren Baustein bilden Forschungskooperationen mit Universitäten und nationalen Laboren, in deren Rahmen experimentelle Architekturen evaluiert und neue Algorithmen getestet werden; hier agiert IonQ zugleich als Industrialisierungspartner und Hardwarelieferant.

Business Units und operative Struktur

IonQ berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen als integriertes Quantencomputing-Geschäft, ohne breit segmentierte Business Units im klassischen Sinn wie bei diversifizierten Technologiekonzernen. Operativ lassen sich dennoch drei funktionale Schwerpunkte unterscheiden: erstens Hardware-Entwicklung und Systemintegration, zweitens Software, Cloud-Integration und Plattformbetrieb, drittens Anwendungsentwicklung und kommerzielle Projekte. Die Hardware-Unit fokussiert sich auf Ionenfallen-Technologie, Laser-Optik, Vakuumsysteme und Kontrollhardware. Die Software- und Plattform-Unit verantwortet Compiler, Laufzeitumgebungen, Scheduler und Cloud-Schnittstellen zu Partnern wie AWS und Microsoft. Die Anwendungs- und Business-Development-Unit konzentriert sich auf Industrieszenarien, Partnerschaften mit Konzernen, Systemintegratoren und Behörden sowie auf den Aufbau eines Entwickler-Ökosystems. Diese funktionale Segmentierung spiegelt den Plattformcharakter des Unternehmens wider, auch wenn externe Finanzberichterstattung meist nicht granular nach Business Units ausgewiesen wird.

Technologie, Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

IonQ setzt primär auf die Technologie der gefangenen Ionen als physische Realisierung von Qubits. Im Vergleich zu supraleitenden Qubits, wie sie von mehreren Wettbewerbern genutzt werden, betont das Unternehmen Vorteile in Bezug auf Kohärenzzeiten, Gate-Fidelitäten und die Möglichkeit vollvernetzter Qubit-Topologien in kleineren Systemgrößen. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Grad an vertikaler Integration von der Ionenfallen-Chipfertigung über Laser- und Vakuumtechnik bis zur Systemsoftware. Dadurch kontrolliert IonQ kritische Teile der Wertschöpfungskette und kann Systemdesign und Softwarestack eng aufeinander abstimmen. Weitere potenzielle Burggräben ergeben sich aus:
  • einem Portfolio an Patenten und geistigem Eigentum im Bereich Ionenfallen-Architekturen, Steuerungsalgorithmen und Fehlerkorrektur
  • langfristigen F&E-Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • früh etablierten Cloud-Integrationen bei großen Hyperscalern, die als Distributionskanal dienen
  • einer Marke, die speziell mit Ionenfallen-Quantencomputern assoziiert wird
  • l>Diese Faktoren können einen technologischen und reputativen Vorsprung begründen, sind aber in einem sich rasch wandelnden Deep-Tech-Segment nicht dauerhaft garantiert.

Wettbewerbsumfeld

IonQ operiert in einem intensiv umkämpften globalen Quantencomputing-Markt. Relevante Wettbewerber sind sowohl große Technologiekonzerne als auch spezialisierte Start-ups. Zu den prominenten, überwiegend supraleitenden oder alternativen Plattformen zählen unter anderem:
  • IBM mit einem umfangreichen supraleitenden Quantencomputing-Programm und IBM Quantum Network
  • Alphabet/Google mit eigenen Quantenforschungsaktivitäten und supraleitenden Qubit-Systemen
  • Rigetti Computing als börsennotierter Spezialist für supraleitende Quantenprozessoren
  • Oxford Ionics, Quantinuum und andere Anbieter, die ebenfalls mit Ionenfallen-Architekturen arbeiten
  • diverse Start-ups und Forschungs-Joint-Ventures in Europa, Nordamerika und Asien, darunter Unternehmen mit photonenbasierten oder neutralen Atom-Plattformen
  • l>Die Wettbewerbssituation ist durch hohe F&E-Intensität, rasche Technologiezyklen und signifikante Kapitalanforderungen geprägt. Gleichzeitig ist der adressierte Markt noch jung, fragmentiert und durch unsichere Standards gekennzeichnet. Marktanteile werden derzeit eher über Technologie-Roadmaps, Partnerschaften und wissenschaftliche Meilensteine als über klassische Umsatzkennzahlen gemessen.

Management, Governance und Strategie

IonQ wird von einem Managementteam mit technischem und finanziellem Hintergrund geführt, das aus Gründern, Quantenphysikern und erfahrenen Technologie-Managern besteht. Die Unternehmensführung verfolgt eine Wachstumsstrategie, die auf technologischem Vorsprung, Partnerschaften mit Großkonzernen und einem starken IP-Fokus beruht. Wichtige strategische Leitlinien sind:
  • konsequente Skalierung der Hardware-Performance entlang einer öffentlich kommunizierten Roadmap
  • Früheinbindung von Industriepartnern in Schlüsselbranchen zur Co-Entwicklung marktnaher Anwendungen
  • Ausbau von Cloud-Integrationen und Entwickler-Community, um Lock-in-Effekte im Ökosystem zu schaffen
  • aktive Nutzung der Kapitalmärkte zur Finanzierung von Forschung, Infrastruktur und Talentrekrutierung
  • l>Für konservative Anleger ist relevant, dass Corporate Governance, Transparenz und Risikokommunikation in einem hochspekulativen Technologiefeld besondere Bedeutung besitzen. IonQ steht unter Beobachtung, inwieweit das Management technologische Versprechen mit operativer Umsetzung und realistischer Erwartungssteuerung in Einklang bringt.

Branche, Marktumfeld und regionale Ausrichtung

IonQ agiert im Quantencomputing-Segment, das dem weiteren Feld der Hochleistungsrechner, Cloud-Infrastruktur und Deep-Tech-Forschung zugeordnet werden kann. Der adressierbare Markt umfasst perspektivisch Anwendungsgebiete in:
  • Finanzindustrie (Portfoliokonstruktion, Risikomodellierung, Derivatebewertung)
  • Pharma und Life Sciences (Wirkstoffdesign, Protein-Faltungsprobleme, Materialsimulationen)
  • Industrie und Logistik (Routenoptimierung, Supply-Chain-Management, Produktionsplanung)
  • Energie und Chemie (Molekularsimulationen, Katalysator-Design, Netzoptimierung)
  • Verteidigung und Luftfahrt (Kryptographie, Sensorik, Radar- und Kommunikationssysteme)
  • l>Regional ist IonQ in Nordamerika verankert, adressiert jedoch über Cloud-Plattformen Kunden weltweit. Politische Programme in den USA, der EU, Großbritannien und Asien zur Förderung von Quantentechnologien schaffen ein Umfeld mit Subventionen, Forschungsförderung und staatlicher Nachfrage, erhöhen jedoch auch den internationalen Wettbewerb. Der Markt befindet sich in einer frühen Phase; die Übergänge vom Forschungs- zum Produktivbetrieb sind in vielen Branchen noch experimentell, regulatorische Rahmenbedingungen sind im Fluss.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

IonQ wurde aus der universitären Quantenforschung heraus gegründet und basiert auf Arbeiten führender Wissenschaftler im Bereich Ionenfallen-Quantencomputer. Das Unternehmen entstand mit dem Anspruch, Laborprototypen in industriell nutzbare Systeme zu überführen. Früh sicherte sich IonQ Finanzierungen von Venture-Capital-Gebern und strategischen Investoren aus dem Technologiebereich. Ein wesentlicher Meilenstein war der Gang an die Börse über eine Fusion mit einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC), wodurch das Unternehmen Zugang zu den öffentlichen Kapitalmärkten gewann und seine F&E-Aktivitäten deutlich ausweiten konnte. Im Verlauf der Unternehmensgeschichte hat IonQ mehrere Generationen seiner Quantenprozessoren vorgestellt und sich schrittweise von einem rein forschungsorientierten Unternehmen zu einem Anbieter von Cloud-basierten Quantencomputing-Diensten entwickelt. Parallel wurden Kooperationen mit großen Cloud-Anbietern und Industriepartnern etabliert, um erste industrielle Anwendungsfälle zu testen und das Ökosystem aus Entwicklern und Kunden zu vergrößern.

Besonderheiten und Positionierung im Ökosystem

Eine Besonderheit von IonQ ist die konsequente Fokussierung auf Ionenfallen-Architekturen, während viele Wettbewerber auf supraleitende, photonische oder neutrale-Atom-Systeme setzen. Diese technologische Spezialisierung ermöglicht eine klare Positionierung, erhöht jedoch gleichzeitig das Plattformrisiko, falls sich andere physikalische Implementierungen durchsetzen sollten. IonQ präsentiert sich als Plattformanbieter, der Hardware, Quanten-Software, Cloud-Zugang und Beratung bündelt. Durch enge Integration mit Hyperscalern und Software-Toolchains ist das Unternehmen stark in globale Cloud-Ökosysteme eingebettet. Darüber hinaus profitiert IonQ von seiner wissenschaftlichen Herkunft und engen Verbindungen zu akademischen Institutionen, die als Talentpool und Innovationsquelle dienen. In öffentlichen Debatten um technologische Souveränität und nationale Sicherheitsinteressen kann die Rolle von Quantencomputing und von Anbietern wie IonQ künftig stärker politisiert werden, was Chancen etwa durch Förderprogramme, aber auch regulatorische Anforderungen mit sich bringt.

Chancen für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen primär aus der langfristigen Wachstumsoption eines grundlegend neuen Rechenparadigmas. Sollte Quantencomputing in Schlüsselindustrien produktiv skaliert werden, könnte IonQ als etablierter Spezialist mit Markenzugang und Cloud-Integration profitieren. Werttreiber könnten langfristig sein:
  • technologischer Fortschritt in Richtung fehlertoleranter Quantencomputer mit höherer Qubit-Zahl
  • Entstehung wiederkehrender Plattformumsätze über Cloud-Nutzung und Softwarelizenzen
  • Skalierbare B2B-Verträge mit Finanzinstituten, Chemie-, Pharma- und Industriekonzernen
  • Monetarisierung eines patentgestützten IP-Portfolios in Form von Lizenzen oder Kooperationen
  • mögliche strategische Partnerschaften oder Beteiligungen durch große Technologiekonzerne
  • l>Darüber hinaus könnte eine führende Position in einem entstehenden Infrastruktursegment zu Netzwerk- und Lock-in-Effekten führen, falls sich bestimmte Software-Stacks und Plattformen als De-facto-Standards durchsetzen.

Risiken und Unsicherheiten aus konservativer Perspektive

Ein Investment in IonQ ist mit erheblichen technologischen, marktbezogenen und bilanziellen Risiken verbunden, die aus Sicht eines konservativen Anlegers sorgfältig zu gewichten sind. Wesentliche Risikofelder umfassen:
  • Technologierisiko: Unklar ist, wann und in welchem Umfang Quantencomputer einen klaren wirtschaftlichen Vorteil gegenüber klassischen Hochleistungsrechnern erzielen. Es besteht die Gefahr von Verzögerungen, technologischen Sackgassen oder dem Durchbruch konkurrierender Architekturen.
  • Kommerzialisierungsrisiko: Viele aktuelle Projekte haben Pilot- oder Forschungscharakter. Die Transformation in skalierbare, profitable Geschäftsmodelle mit verlässlichen Cashflows ist nicht garantiert.
  • Wettbewerbsdruck: Große Technologie-Konzerne verfügen über deutlich größere Ressourcen für Forschung, Infrastruktur und Marktzugang und könnten Marktstandards prägen.
  • Finanzierungs- und Verwässerungsrisiko: Das Geschäftsmodell erfordert hohe F&E-Investitionen über lange Zeiträume. Weitere Kapitalaufnahmen und damit mögliche Verwässerungen bestehender Aktionäre sind wahrscheinlich.
  • Regulatorische und geopolitische Risiken: Exportkontrollen, Sicherheitsauflagen und staatliche Eingriffe in Schlüsseltechnologien können den Marktzugang beeinflussen.
  • l>Für vorsichtige Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in IonQ eher als Beimischung im hochspekulativen Technologiesegment zu betrachten ist, bei dem langfristige Potenzialgewinne einer hohen Unsicherheit und strukturellen Volatilität gegenüberstehen. Eine klare Diversifikationsstrategie und die Bereitschaft, längere Entwicklungszeiträume ohne garantierte Marktreife zu tragen, sind Voraussetzung.

Kursdaten

Geld/Brief 32,43 $ / 32,48 $
Spread +0,15%
Schluss Vortag 32,43 $
Gehandelte Stücke 6.852.864
Tagesvolumen Vortag 163.087.297 $
Tagestief 32,43 $
Tageshoch 32,43 $
52W-Tief 25,90 $
52W-Hoch 73,60 $
Jahrestief 25,90 $
Jahreshoch 73,60 $

Werbung Morgan Stanley

Jetzt investieren

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: ME2D2A MN55M6 MR4DCQ MK7QC3 MR3H35. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

IonQ Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die IonQ Aktie heute gestiegen?

  • IonQ Inc. hat kürzlich eine Partnerschaft mit einem führenden Cloud-Anbieter bekannt gegeben, um den Zugang zu Quantencomputing-Diensten zu erleichtern, wodurch die Reichweite der Technologie signifikant erhöht wird.
  • Die Finanzierung des Unternehmens wurde durch eine Reihe von institutionellen Investoren gestärkt, was die Marktposition von IonQ Inc. verbessert und Vertrauen in das Wachstum des Unternehmens signalisiert.
  • Analysten heben die Innovationskraft von IonQ hervor, insbesondere im Bereich der Entwicklung leistungsfähiger Quantenalgorithmen, die in verschiedenen Industrien Anwendung finden können.
Hinweis

Community: Diskussion zur IonQ Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge thematisieren starke Kursbewegungen und unterschiedliche Anlegerstrategien sowie konkrete Überlegungen zum Nachkauf oder Verkauf (z. B. Diskussionen um Marken unter 25 € bzw. um 20 € und ein Ziel von rund 100 US$).
  • Parallel werden technische Fortschritte und Partnerschaften als mögliche Wachstumstreiber hervorgehoben, darunter Kooperationen mit Nvidia, Erwähnungen im NATO-Kontext, Fortschritte bei Fehlerkorrektur und Anwendungen in Drug‑Discovery.
  • Gleichzeitig werden Risiken und Marktmechanismen diskutiert, etwa hohe Volatilität, Verkaufsdruck/RSI‑Signale, Short‑Quoten sowie Analystenwarnungen vor einer möglichen Konsolidierung oder Pleitewelle in der Quantenbranche.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

IonQ Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 130,02 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -556,69 $
Jahresüberschuss in Mio. -510,38 $
Umsatz je Aktie 0,35 $
Gewinn je Aktie -1,38 $
Gewinnrendite -392,55%
Umsatzrendite -392,55%
Return on Investment -7,77%
Marktkapitalisierung in Mio. 13.428 $
KGV (Kurs/Gewinn) -32,51
KBV (Kurs/Buchwert) 4,36
KUV (Kurs/Umsatz) 128,20
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +57,83%

IonQ News

NEU
Kostenloser Report:
Energiekrise als Kurstreiber: Diese 5 Aktien könnten durchstarten



Werbung

Derivate

Anlageprodukte (14)
Discount-Zertifikate 13
Aktienanleihen 1
Hebelprodukte (1.001)
Optionsscheine 698
Knock-Outs 215
Faktor-Zertifikate 88
Alle Derivate ❯
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

IonQ Termine

Keine Termine bekannt.

IonQ Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 28,65 € +2,72%
27,89 € 28.10.26
Frankfurt 28,23 € -4,34%
29,51 € 28.10.26
Gettex 28,56 € -3,72%
29,665 € 28.10.26
Hamburg 28,785 € +6,41%
27,05 € 28.10.26
Hannover 29,805 € +9,58%
27,20 € 28.10.26
L&S RT 28,84 € -2,80%
29,67 € 28.10.26
München 30,07 € +0,94%
29,79 € 28.10.26
Nasdaq 32,47 $ -1,49%
32,96 $ 28.10.26
NYSE 32,43 $ 0 %
32,43 $ 29.10.26
NYSE American 32,47 $ -1,71%
33,035 $ 28.10.26
Quotrix 28,455 € -4,63%
29,835 € 28.10.26
SIX Swiss Exchange 26,94 ¤ 0 %
26,94 ¤ 19.10.26
Stuttgart 28,60 € -3,03%
29,495 € 28.10.26
Tradegate BSX 28,74 € -2,76%
29,555 € 28.10.26
Xetra 28,805 € -3,53%
29,86 € 28.10.26
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
27.10.26 32,95 223 M
26.10.26 30,76 301 M
23.10.26 31,27 94,0 M
22.10.26 31,16 126 M
21.10.26 32,28 280 M
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 32,28 $ +2,08%
1 Monat 44,58 $ -26,09%
6 Monate 43,08 $ -23,51%
1 Jahr 57,15 $ -42,34%
5 Jahre 13,63 $ +141,75%

Unternehmensprofil IonQ

IonQ Inc ist ein auf Quantencomputing spezialisiertes Technologieunternehmen mit Hauptsitz in den USA und Börsennotiz an der New York Stock Exchange. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Quantencomputer auf Basis gefangener Ionen und positioniert sich als vertikal integrierter Anbieter entlang der Wertschöpfungskette von der Hardware über Systemsoftware bis hin zu Cloud-basierten Quantencomputing-Diensten. Für institutionelle wie private Anleger fungiert IonQ damit als fokussierter Pure Play auf die Kommerzialisierung von Quanteninformatik, ohne signifikante Diversifikationsanker in klassischen IT-Segmenten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von IonQ beruht überwiegend auf der Bereitstellung von Rechenkapazität über die Cloud sowie auf projektbezogenen Kooperationen in Forschung und Entwicklung. Kunden erhalten Zugang zu den Quantenprozessoren von IonQ über Hyperscaler-Plattformen wie Amazon Web Services (Braket) und Microsoft Azure Quantum sowie über eigene Schnittstellen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit auch über Google Cloud Zugang angeboten, fokussiert sich aktuell jedoch vor allem auf AWS, Azure und eigene Zugangswege. Das Erlösmodell ist primär nutzungsbasiert, ergänzt um längerfristige Rahmenverträge, Forschungskooperationen und Entwicklungsprojekte mit Industrie- und Behördenpartnern. Zusätzlich verfolgt IonQ ein Ökosystem-Modell: Durch Partnerschaften mit Softwarehäusern, Start-ups und Universitäten sollen Anwendungsfälle in Bereichen wie Optimierung, Materialwissenschaft, Chemie, Finanzen, Logistik und maschinelles Lernen erschlossen werden. Das Unternehmen investiert signifikant in Forschung und Patente, um langfristig Lizenz- und Plattformumsätze aus Quantenalgorithmen, Toolchains und Middleware zu generieren. Damit ähnelt das Setup einem Infrastruktur- und Plattformanbieter, der Quantenrechenzeit, Software-Stacks und Beratungsleistungen bündelt.

Mission und strategische Zielsetzung

IonQ formuliert als Mission, allgemein nutzbare Quantencomputer mit hohem praktischen Impact für Wirtschaft und Wissenschaft bereitzustellen. Ziel ist es, klassische Supercomputer bei ausgewählten Problemklassen zu übertreffen und einen technologischen Vorsprung in der Ionenfallen-Architektur zu verteidigen. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: Erstens den kontinuierlichen Ausbau der skalierbaren Quantenhardware mit steigender Anzahl effektiver Qubits und verbesserter Fehlertoleranz, zweitens die Industrialisierung des Zugangs über Cloud-Infrastrukturen und Software-Toolchains und drittens die Etablierung von Referenzanwendungen gemeinsam mit Branchenpartnern, insbesondere in Hochwertsegmenten wie Pharma, Verteidigung, Automotive, Energie und Finanzindustrie. Die Mission ist damit eng an das Ziel gekoppelt, Quantencomputing von einem primär akademischen Feld in einen industriellen Markt zu überführen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von IonQ umfasst mehrere Generationen von Quantencomputersystemen, die sich durch unterschiedliche Leistungsparameter und Architekturen auszeichnen. Zentral ist der Zugriff auf Quantenrechenleistung über Cloud-Dienste. Typische Leistungsmerkmale, mit denen IonQ wirbt, sind die Anzahl physischer und logischer Qubits, die Gate-Fidelität, die Kohärenzzeiten und die messbare algorithmische Nutzleistung. Ergänzend bietet das Unternehmen Software-Tools, Software Development Kits und Programmierschnittstellen an, mit denen Entwickler Quantenalgorithmen in Sprachen wie Qiskit, Q#, Python oder spezialisierte Quanten-DSLs integrieren können. Beratungsleistungen, Pilotprojekte und gemeinsame Proof-of-Concepts mit Unternehmenskunden flankieren diese technischen Angebote. IonQ arbeitet darüber hinaus an spezialisierten Anwendungsbibliotheken, etwa für kombinatorische Optimierung, Monte-Carlo-Simulationen oder Quantummachine-Learning, um typische Use-Cases zu standardisieren. Einen weiteren Baustein bilden Forschungskooperationen mit Universitäten und nationalen Laboren, in deren Rahmen experimentelle Architekturen evaluiert und neue Algorithmen getestet werden; hier agiert IonQ zugleich als Industrialisierungspartner und Hardwarelieferant.

Business Units und operative Struktur

IonQ berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen als integriertes Quantencomputing-Geschäft, ohne breit segmentierte Business Units im klassischen Sinn wie bei diversifizierten Technologiekonzernen. Operativ lassen sich dennoch drei funktionale Schwerpunkte unterscheiden: erstens Hardware-Entwicklung und Systemintegration, zweitens Software, Cloud-Integration und Plattformbetrieb, drittens Anwendungsentwicklung und kommerzielle Projekte. Die Hardware-Unit fokussiert sich auf Ionenfallen-Technologie, Laser-Optik, Vakuumsysteme und Kontrollhardware. Die Software- und Plattform-Unit verantwortet Compiler, Laufzeitumgebungen, Scheduler und Cloud-Schnittstellen zu Partnern wie AWS und Microsoft. Die Anwendungs- und Business-Development-Unit konzentriert sich auf Industrieszenarien, Partnerschaften mit Konzernen, Systemintegratoren und Behörden sowie auf den Aufbau eines Entwickler-Ökosystems. Diese funktionale Segmentierung spiegelt den Plattformcharakter des Unternehmens wider, auch wenn externe Finanzberichterstattung meist nicht granular nach Business Units ausgewiesen wird.

Technologie, Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

IonQ setzt primär auf die Technologie der gefangenen Ionen als physische Realisierung von Qubits. Im Vergleich zu supraleitenden Qubits, wie sie von mehreren Wettbewerbern genutzt werden, betont das Unternehmen Vorteile in Bezug auf Kohärenzzeiten, Gate-Fidelitäten und die Möglichkeit vollvernetzter Qubit-Topologien in kleineren Systemgrößen. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Grad an vertikaler Integration von der Ionenfallen-Chipfertigung über Laser- und Vakuumtechnik bis zur Systemsoftware. Dadurch kontrolliert IonQ kritische Teile der Wertschöpfungskette und kann Systemdesign und Softwarestack eng aufeinander abstimmen. Weitere potenzielle Burggräben ergeben sich aus:
  • einem Portfolio an Patenten und geistigem Eigentum im Bereich Ionenfallen-Architekturen, Steuerungsalgorithmen und Fehlerkorrektur
  • langfristigen F&E-Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • früh etablierten Cloud-Integrationen bei großen Hyperscalern, die als Distributionskanal dienen
  • einer Marke, die speziell mit Ionenfallen-Quantencomputern assoziiert wird
  • l>Diese Faktoren können einen technologischen und reputativen Vorsprung begründen, sind aber in einem sich rasch wandelnden Deep-Tech-Segment nicht dauerhaft garantiert.

Wettbewerbsumfeld

IonQ operiert in einem intensiv umkämpften globalen Quantencomputing-Markt. Relevante Wettbewerber sind sowohl große Technologiekonzerne als auch spezialisierte Start-ups. Zu den prominenten, überwiegend supraleitenden oder alternativen Plattformen zählen unter anderem:
  • IBM mit einem umfangreichen supraleitenden Quantencomputing-Programm und IBM Quantum Network
  • Alphabet/Google mit eigenen Quantenforschungsaktivitäten und supraleitenden Qubit-Systemen
  • Rigetti Computing als börsennotierter Spezialist für supraleitende Quantenprozessoren
  • Oxford Ionics, Quantinuum und andere Anbieter, die ebenfalls mit Ionenfallen-Architekturen arbeiten
  • diverse Start-ups und Forschungs-Joint-Ventures in Europa, Nordamerika und Asien, darunter Unternehmen mit photonenbasierten oder neutralen Atom-Plattformen
  • l>Die Wettbewerbssituation ist durch hohe F&E-Intensität, rasche Technologiezyklen und signifikante Kapitalanforderungen geprägt. Gleichzeitig ist der adressierte Markt noch jung, fragmentiert und durch unsichere Standards gekennzeichnet. Marktanteile werden derzeit eher über Technologie-Roadmaps, Partnerschaften und wissenschaftliche Meilensteine als über klassische Umsatzkennzahlen gemessen.

Management, Governance und Strategie

IonQ wird von einem Managementteam mit technischem und finanziellem Hintergrund geführt, das aus Gründern, Quantenphysikern und erfahrenen Technologie-Managern besteht. Die Unternehmensführung verfolgt eine Wachstumsstrategie, die auf technologischem Vorsprung, Partnerschaften mit Großkonzernen und einem starken IP-Fokus beruht. Wichtige strategische Leitlinien sind:
  • konsequente Skalierung der Hardware-Performance entlang einer öffentlich kommunizierten Roadmap
  • Früheinbindung von Industriepartnern in Schlüsselbranchen zur Co-Entwicklung marktnaher Anwendungen
  • Ausbau von Cloud-Integrationen und Entwickler-Community, um Lock-in-Effekte im Ökosystem zu schaffen
  • aktive Nutzung der Kapitalmärkte zur Finanzierung von Forschung, Infrastruktur und Talentrekrutierung
  • l>Für konservative Anleger ist relevant, dass Corporate Governance, Transparenz und Risikokommunikation in einem hochspekulativen Technologiefeld besondere Bedeutung besitzen. IonQ steht unter Beobachtung, inwieweit das Management technologische Versprechen mit operativer Umsetzung und realistischer Erwartungssteuerung in Einklang bringt.

Branche, Marktumfeld und regionale Ausrichtung

IonQ agiert im Quantencomputing-Segment, das dem weiteren Feld der Hochleistungsrechner, Cloud-Infrastruktur und Deep-Tech-Forschung zugeordnet werden kann. Der adressierbare Markt umfasst perspektivisch Anwendungsgebiete in:
  • Finanzindustrie (Portfoliokonstruktion, Risikomodellierung, Derivatebewertung)
  • Pharma und Life Sciences (Wirkstoffdesign, Protein-Faltungsprobleme, Materialsimulationen)
  • Industrie und Logistik (Routenoptimierung, Supply-Chain-Management, Produktionsplanung)
  • Energie und Chemie (Molekularsimulationen, Katalysator-Design, Netzoptimierung)
  • Verteidigung und Luftfahrt (Kryptographie, Sensorik, Radar- und Kommunikationssysteme)
  • l>Regional ist IonQ in Nordamerika verankert, adressiert jedoch über Cloud-Plattformen Kunden weltweit. Politische Programme in den USA, der EU, Großbritannien und Asien zur Förderung von Quantentechnologien schaffen ein Umfeld mit Subventionen, Forschungsförderung und staatlicher Nachfrage, erhöhen jedoch auch den internationalen Wettbewerb. Der Markt befindet sich in einer frühen Phase; die Übergänge vom Forschungs- zum Produktivbetrieb sind in vielen Branchen noch experimentell, regulatorische Rahmenbedingungen sind im Fluss.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

IonQ wurde aus der universitären Quantenforschung heraus gegründet und basiert auf Arbeiten führender Wissenschaftler im Bereich Ionenfallen-Quantencomputer. Das Unternehmen entstand mit dem Anspruch, Laborprototypen in industriell nutzbare Systeme zu überführen. Früh sicherte sich IonQ Finanzierungen von Venture-Capital-Gebern und strategischen Investoren aus dem Technologiebereich. Ein wesentlicher Meilenstein war der Gang an die Börse über eine Fusion mit einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC), wodurch das Unternehmen Zugang zu den öffentlichen Kapitalmärkten gewann und seine F&E-Aktivitäten deutlich ausweiten konnte. Im Verlauf der Unternehmensgeschichte hat IonQ mehrere Generationen seiner Quantenprozessoren vorgestellt und sich schrittweise von einem rein forschungsorientierten Unternehmen zu einem Anbieter von Cloud-basierten Quantencomputing-Diensten entwickelt. Parallel wurden Kooperationen mit großen Cloud-Anbietern und Industriepartnern etabliert, um erste industrielle Anwendungsfälle zu testen und das Ökosystem aus Entwicklern und Kunden zu vergrößern.

Besonderheiten und Positionierung im Ökosystem

Eine Besonderheit von IonQ ist die konsequente Fokussierung auf Ionenfallen-Architekturen, während viele Wettbewerber auf supraleitende, photonische oder neutrale-Atom-Systeme setzen. Diese technologische Spezialisierung ermöglicht eine klare Positionierung, erhöht jedoch gleichzeitig das Plattformrisiko, falls sich andere physikalische Implementierungen durchsetzen sollten. IonQ präsentiert sich als Plattformanbieter, der Hardware, Quanten-Software, Cloud-Zugang und Beratung bündelt. Durch enge Integration mit Hyperscalern und Software-Toolchains ist das Unternehmen stark in globale Cloud-Ökosysteme eingebettet. Darüber hinaus profitiert IonQ von seiner wissenschaftlichen Herkunft und engen Verbindungen zu akademischen Institutionen, die als Talentpool und Innovationsquelle dienen. In öffentlichen Debatten um technologische Souveränität und nationale Sicherheitsinteressen kann die Rolle von Quantencomputing und von Anbietern wie IonQ künftig stärker politisiert werden, was Chancen etwa durch Förderprogramme, aber auch regulatorische Anforderungen mit sich bringt.

Chancen für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen primär aus der langfristigen Wachstumsoption eines grundlegend neuen Rechenparadigmas. Sollte Quantencomputing in Schlüsselindustrien produktiv skaliert werden, könnte IonQ als etablierter Spezialist mit Markenzugang und Cloud-Integration profitieren. Werttreiber könnten langfristig sein:
  • technologischer Fortschritt in Richtung fehlertoleranter Quantencomputer mit höherer Qubit-Zahl
  • Entstehung wiederkehrender Plattformumsätze über Cloud-Nutzung und Softwarelizenzen
  • Skalierbare B2B-Verträge mit Finanzinstituten, Chemie-, Pharma- und Industriekonzernen
  • Monetarisierung eines patentgestützten IP-Portfolios in Form von Lizenzen oder Kooperationen
  • mögliche strategische Partnerschaften oder Beteiligungen durch große Technologiekonzerne
  • l>Darüber hinaus könnte eine führende Position in einem entstehenden Infrastruktursegment zu Netzwerk- und Lock-in-Effekten führen, falls sich bestimmte Software-Stacks und Plattformen als De-facto-Standards durchsetzen.

Risiken und Unsicherheiten aus konservativer Perspektive

Ein Investment in IonQ ist mit erheblichen technologischen, marktbezogenen und bilanziellen Risiken verbunden, die aus Sicht eines konservativen Anlegers sorgfältig zu gewichten sind. Wesentliche Risikofelder umfassen:
  • Technologierisiko: Unklar ist, wann und in welchem Umfang Quantencomputer einen klaren wirtschaftlichen Vorteil gegenüber klassischen Hochleistungsrechnern erzielen. Es besteht die Gefahr von Verzögerungen, technologischen Sackgassen oder dem Durchbruch konkurrierender Architekturen.
  • Kommerzialisierungsrisiko: Viele aktuelle Projekte haben Pilot- oder Forschungscharakter. Die Transformation in skalierbare, profitable Geschäftsmodelle mit verlässlichen Cashflows ist nicht garantiert.
  • Wettbewerbsdruck: Große Technologie-Konzerne verfügen über deutlich größere Ressourcen für Forschung, Infrastruktur und Marktzugang und könnten Marktstandards prägen.
  • Finanzierungs- und Verwässerungsrisiko: Das Geschäftsmodell erfordert hohe F&E-Investitionen über lange Zeiträume. Weitere Kapitalaufnahmen und damit mögliche Verwässerungen bestehender Aktionäre sind wahrscheinlich.
  • Regulatorische und geopolitische Risiken: Exportkontrollen, Sicherheitsauflagen und staatliche Eingriffe in Schlüsseltechnologien können den Marktzugang beeinflussen.
  • l>Für vorsichtige Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in IonQ eher als Beimischung im hochspekulativen Technologiesegment zu betrachten ist, bei dem langfristige Potenzialgewinne einer hohen Unsicherheit und strukturellen Volatilität gegenüberstehen. Eine klare Diversifikationsstrategie und die Bereitschaft, längere Entwicklungszeiträume ohne garantierte Marktreife zu tragen, sind Voraussetzung.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

IonQ Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

IonQ Kursziel 2026

  • Die IonQ Kurs Performance für 2026 liegt bei -26,57%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 13,43 Mrd. $
Streubesitz 52,40%
Währung USD
Land USA
Sektor Technologie
Branche Computer Hardware
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+6,49% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+5,16% BlackRock Inc
+3,85% Vanguard Capital Management, LLC
+3,48% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+3,45% Vanguard Portfolio Management, LLC
+2,14% Vanguard Small Cap Index
+2,01% State Street Corp
+1,95% UBS Group AG
+1,60% Bank of America Corp
+1,59% Geode Capital Management, LLC
+1,28% NORGES BANK
+1,18% Vanguard MStar Small Cap Growth Indx Inv
+0,92% Marex Group Ltd
+0,84% Morgan Stanley Inst Growth I
+0,83% Vanguard Information Technology ETF
+0,66% D. E. Shaw & Co LP
+0,62% MS INVF US Growth I
+0,58% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,58% Vanguard Fiduciary Trust Co
+0,57% Marshall Wace Asset Management Ltd
+0,55% HRT FINANCIAL LLC
+0,55% Northern Trust Corp
+0,53% Bank of New York Mellon Corp
+0,53% CANTOR FITZGERALD, L. P.
+0,52% State Street® SPDR® S&P® Smcndctr ETF
+0,52% Fidelity Extended Market Index
+0,51% VanEck Quantum Cmptg ETF A USD Acc
+0,51% Jane Street Group LLC
+0,48% Millennium Management LLC
+0,44% iShares Russell Mid-Cap ETF
+0,41% Fidelity Mid Cap Index
+0,38% BrighthouseI Morgan Stanley Discovery B
+0,36% Morgan Stanley Insight I
+0,34% Schwab US Mid-Cap ETF™
+0,32% Defiance Quantum ETF
+0,3% Transamerica Capital Growth A
+0,26% L&G Artificial Intelligence ETF
+0,25% Morgan Stanley Inst Discovery I
+0,23% iShares Russell 1000 Value ETF
+0,2% Fidelity Total Market Index
+46,937% Institutionelle Aktionäre
+0,663% Insider Aktionäre
+52,40% Streubesitz

Community-Beiträge zu IonQ

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
larsuwe
Unter 25,-€
Ist leider nur eine Frage ,wann es kommen wird?.Um die 20,-€ würde ich vielleicht noch mal überlegen ob ich weiter aufstocken soll?.Was meint ihr im Moment.Gruß larsuwe
Avatar des Verfassers
ARIVA.DE
Vorhergesagte Pleitewelle löst Quanten-Beben ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "IonQ Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Der Milliardenmarkt wächst, doch mehr als die Hälfte der Anbieter könnte verschwinden. Eine düstere Prognose von Gartner erschüttert die Quantenbranche. Drei beliebte Aktien stehen besonders unter Druck.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Vorhergesagte Pleitewelle löst Quanten-Beben aus! Diese 3 Aktien stehen jetzt unter Druck
Avatar des Verfassers
C.Wood
Mal aufpassen
Bin auch hier investiert mit dickem Ziel von mind. 100 US Dollar. Die Jahresendrally steht noch bevor.
Avatar des Verfassers
Findichgut
neue Quanten-Roadmap
„Sagenhaft!“ IonQ bei Nvidia – und NATO zeigt neue Quanten-Roadmap. Quantencomputer-Hot-Stocks bleiben im Rampenlicht. Zwar steht der große operative Durchbruch noch aus – doch selbst die NATO und KI-Gigant Nvidia setzen mittlerweile aktiv auf das Thema. Quantentechnologien (könnten der Allianz einen „erheblichen Vorteil“ verschaffen. “Klare Vision: „Jeder Supercomputer wird zu einem Quanten-Supercomputer werden“, sagte Timothy Costa von NVIDIA.Dabei ist spannend, dass eine IonQ-Tochter bei kryogenen Probenahmesystemen mit einem US-Geheimtipp zusammenarbeitet, der auch NVIDIA als Kunden hat. https://www.aktiencheck.de/analysen/Artikel-Sagenhaft_IonQ_Nvidia_und_NATO_zeigt_neue_Quanten_Roadmap-20142579
Avatar des Verfassers
Findichgut
IonQ beschleunigt Quantenoptimierung
IonQ beschleunigt Quantenoptimierung mit generativer KI und Nvidia-Partnern. .........Die Rechenzeit blieb stabil, während das traditionelle Verfahren mit der Problemgröße deutlich langsamer wurde. Für IonQ stärkt das die Position im wachstumsstarken Umfeld aus Quantencomputing und künstlicher Intelligenz. https://goldesel.de/aktien/news/ionq-beschleunigt-quantenoptimierung-mit-generativer-ki-und-nvidia-partnern
Avatar des Verfassers
GroBi1968
Technologiedemonstration
QC Ware Corp.: QC Ware and IonQ Demonstrate High-Precision Hybrid Quantum Workflow for Drug Discovery
Joint test on IonQ Forte hardware lands within 4% of benchmark, clearing the chemical-accuracy bar for enzyme active-site modeling via Amazon BraketPALO ALTO, Calif., Sept. 1, 2026 /PRNewswire/
Avatar des Verfassers
ARIVA.DE
Die Quanten-Wette wird heißer: Rigetti macht ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "IonQ Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Rigetti steigert den Umsatz deutlich, treibt seine Quanten-Roadmap voran und setzt auf den großen Durchbruch. Die Aktie zeigt sich von ihrer volatilen Seite. Das macht die Story spannend.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Die Quanten-Wette wird heißer: Rigetti macht Fortschritte, aber zu welchem Preis?
Avatar des Verfassers
Dr.Stock
klingt sehr vielversprechend :-)
Ein Wachstumswert, nicht ganz günstig, aber mit enormen Potential https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/quantencomputing-bilanz-ionq-aktie-dennoch-unter-druck-umsatz-springt-kraeftig-in-die-hoehe-prognose-wird-angehoben-15659175?_sp=38d2e0df-5660-4ca1-bb96-693138b88ec9.1778138569472
Avatar des Verfassers
AktienBaby
abwarten bis
der crash kommt, dann aufstocken
Avatar des Verfassers
Highländer49
IonQ
Die IonQ-Aktie korrigierte seit dem Hoch im Oktober bei rund 70 US$ sehr stark. Das hing mit der allgemeinen Konsolidierung an den Börsen zusammen. Insbesondere die Tech-Werte mussten hohe Rückgänge hinnehmen. Am Montag ging sie mit einem Verlust von -6,6% aus dem Handel und steht aktuell bei 55,40 US$. Bieten sich nun wieder gute Einstiegschancen? https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-11/66942646-ionq-aktie-ist-der-kurs-bald-dreistellig-486.htm
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur IonQ Aktie und zum IonQ Kurs

Der aktuelle Kurs der IonQ Aktie liegt bei 29,0774 €.

Für 1.000€ kann man sich 34,39 IonQ Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der IonQ Aktie lautet IONQ.

Die 1 Monats-Performance der IonQ Aktie beträgt aktuell -26,09%.

Die 1 Jahres-Performance der IonQ Aktie beträgt aktuell -42,34%.

Der Aktienkurs der IonQ Aktie liegt aktuell bei 29,0774 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -26,09% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von IonQ eine Wertentwicklung von -2,74% aus und über 6 Monate sind es -23,51%.

Das 52-Wochen-Hoch der IonQ Aktie liegt bei 73,60 $.

Das 52-Wochen-Tief der IonQ Aktie liegt bei 25,90 $.

Das Allzeithoch von IonQ liegt bei 84,64 $.

Das Allzeittief von IonQ liegt bei 3,05 $.

Die Volatilität der IonQ Aktie liegt derzeit bei 98,93%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von IonQ in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 13,43 Mrd. $

Insgesamt sind 371,5 Mio IonQ Aktien im Umlauf.

Morgan Stanley - Brokerage Accounts hält +6,49% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von IonQ bei 12%. Erfahre hier mehr

IonQ hat seinen Hauptsitz in USA.

IonQ gehört zum Sektor Computer Hardware.

Das KGV der IonQ Aktie beträgt -8,18.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von IonQ betrug 130.016.000 $.

Nein, IonQ zahlt keine Dividenden.


Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren