- Eine Kontaktperson in Deutschland geht in Quarantäne.
- Der Gesundheitszustand wird regelmäßig überwacht.
- Sechs Hantavirus-Fälle wurden von der WHO bestätigt.
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Insgesamt vier deutsche Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" sind auf dem Weg zurück in die Heimat. 26 Passagiere und Crewmitglieder der "Hondius" hoben in einer Maschine am Nachmittag von der Kanaren-Insel Teneriffa ab, das Flugzeug soll am Abend im niederländischen Eindhoven landen.
Nach den derzeit vorliegenden Informationen zeige die Person, die in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne soll, bislang keine Krankheitssymptome, hieß es vom Ministerium in Stuttgart. Die Person werde nach der Landung in Eindhoven nach Frankfurt am Main transportiert und dort erneut von Experten auf Krankheitssymptome untersucht. Am Montag sei dann der Weitertransport nach Baden-Württemberg geplant. Zur Identität der betroffenen Person machte das Ministerium wegen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte keine Angaben.
Das Gesundheitsamt begleite die Maßnahme eng, hieß es vom Ministerium. "Für die Bevölkerung in Baden-Württemberg besteht nach aktueller Bewertung kein Anlass zu besonderen Maßnahmen", betonte das Ministerium.
Tägliche enge Überwachung
Die Quarantäne sei vom zuständigen Gesundheitsamt im Regierungsbezirk Stuttgart angeordnet worden und werde eng begleitet. Der Gesundheitszustand werde während der Zeit regelmäßig überwacht - dazu gehöre ein tägliches Symptommonitoring. Bei Krankheitszeichen würden sofort weitere medizinische Schritte eingeleitet.
Für den Transport von Eindhoven nach Frankfurt wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen und der Feuerwehr Frankfurt angefordert. Sie sollen die vier Passagiere am Militärflughafen im niederländischen Eindhoven abholen. Noch in der Nacht geht es in einem sogenannten Sonderisoliertransport nach Frankfurt und anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer.
Evakuierung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen
Vor Beginn der Ausschiffung hatten Ärzte eine epidemiologische Untersuchung an Bord durchgeführt. Dabei wurden bei keinem der 140 bis 150 Passagiere und Crewmitglieder Symptome festgestellt.
Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle. Drei dieser acht Personen starben: ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine deutsche Frau. Die WHO vermutet, dass die Infektionskette von dem niederländischen Ehepaar ausging, das sich vor der Einschiffung in Argentinien angesteckt haben könnte./sto/DP/zb
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