- 94 Passagiere und Crewmitglieder wurden ausgeflogen.
- Die Evakuierung erfolgte in acht Sondermaschinen.
- 34 Menschen bleiben an Bord der 'Hondius' zurück.
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Als Letztes hob ein US-Flugzeug mit 18 betroffenen Menschen vom Flughafen Tenerife Sur ab. Zuvor waren im Rahmen der Evakuierungsaktion bereits Maschinen aus Spanien, Frankreich, Kanada, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und der Türkei gestartet. Am Montagnachmittag sollen eine weitere Maschine aus den Niederlanden sowie ein Flugzeug aus Australien zum Einsatz kommen und jeweils 18 sowie sechs weitere Betroffene ausfliegen.
Unter den Ausgeflogenen befinden sich auch vier Deutsche. Sie wurden zunächst mit der niederländischen Maschine nach Eindhoven gebracht und sollten von dort in einem Sonderisoliertransport weiter nach Frankfurt gefahren werden. Anschließend geht es zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer. Über die Maßnahmen entscheiden die zuständigen Gesundheitsämter.
34 Menschen bleiben an Bord
Alle Evakuierten waren zuvor unter strengen Sicherheitsvorkehrungen schrittweise von der im Hafen von Granadilla vor Anker liegenden "Hondius" ausgeschifft worden. In kleinen Gruppen wurden sie mit Booten an Land gebracht und anschließend mit Bussen zum Flughafen Tenerife Sur gefahren.
Vor Beginn der Ausschiffung hatten Ärzte eine epidemiologische Untersuchung an Bord durchgeführt. Dabei waren bei keinem der insgesamt 152 Personen an Bord Symptome festgestellt worden. 34 Menschen, mehrheitlich Mitglieder der Besatzung, sollen laut García an Bord bleiben und mit der "Hondius" zurück in die Niederlande fahren. Die Aktion sei bisher reibungslos verlaufen, bilanzierte die Ministerin. "Wir können stolz sein, wir haben eine phänomenale Arbeit geleistet." Einer der ausgeflogenen fünf französischen Passagiere zeigte dann auf dem Rückflug von Teneriffa nach Paris Symptome. Wie Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, wurden daher alle fünf Passagiere sofort bis auf weiteres unter strenge Quarantäne gestellt.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle. Drei dieser acht Personen starben: ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Frau aus Deutschland. Die WHO vermutet, dass die Infektionskette von dem niederländischen Ehepaar ausging, das sich vor der Einschiffung in Argentinien angesteckt haben könnte./er/DP/zb
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