BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 259

"Hätte Bitcoin eher bei 55.000 US-Dollar erwartet“: Kryptowährung als sicherer Hafen?

Der Bitcoin-Kurs trotzt dem Iran-Krieg und macht Krypto-Anlegern Hoffnung. Warum ein Investmentexperte dennoch zur Vorsicht mahnt und von einem übereilten BTC-Einstieg abrät.

Der Investmentstratege Luke Gromen zeigt sich im neuen “What Bitcoin Did”-Podcast überrascht von der Stabilität des Bitcoin-Kurses nach Ausbruch des Iran-Kriegs. Normalerweise würden geopolitische Schocks gerade Risiko-Assets stark belasten. Stattdessen hielt sich die Krypto-Leitwährung jedoch überraschend stabil und legte teilweise sogar zu. “Wenn du mich vor zwei Wochen gefragt hättest, hätte ich Bitcoin eher bei 55.000 US-Dollar erwartet”, erklärt der Gründer von FFTT.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
BTC/EUR 60.187,500 BTC/EUR (Bitcoin / EURO) Chart -0,88%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/USD 69.769,920 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart -1,01%
Zugehörige Wertpapiere:

Tatsächlich notierte der digitale Gold-Herausforderer im März bislang deutlich höher und konnte am Freitagnachmittag erfolgreich die 73.000 US-Dollarmarke überwinden.

Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.

Eine mögliche Ursache sieht der Experte in der Kapitalflucht aus der Krisenregion. Wenn Anleger ihr Vermögen schnell aus unsicheren Staaten transferieren wollen, könne Bitcoin eine praktische Alternative sein: “Wenn du dein Geld so schnell wie möglich aus den Emiraten herausbekommen willst, kaufst du vielleicht einfach Bitcoin”. Vor diesem Hintergrund würde die Kryptowährung kurzfristig sogar wie ein sicherer Hafen wirken. Dass sich Bitcoin trotz der Eskalation im Mittleren Osten behauptete, wertet Gromen deshalb als “ermutigendes Signal” für das Narrativ des digitalen Goldes.

Bitcoin kaufen oder lieber abwarten?

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Analyst aber vorsichtig. Er selbst hatte einen Großteil seiner Bitcoin-Position bereits im Bereich von rund 95.000 US-Dollar verkauft. Ausschlaggebend seien mehrere Warnsignale gewesen. So habe Bitcoin zuvor ungewöhnlich schwach auf die steigende Geldmenge reagiert und sich auch gegenüber Gold über Jahre kaum bewegt. Gleichzeitig beobachtete Gromen zunehmende Verkäufe großer Langzeitinvestoren sowie technische Schwächesignale.

Auf 5-Jahressicht konnte sich Gold gegenüber Bitcoin behaupten I longtermtrends.com

Für einen erneuten Einstieg sieht er derzeit aber noch keinen unmittelbaren Anlass. Entscheidend wäre für Gromen eine deutlich expansivere Geldpolitik: “Ich müsste aggressiveres Gelddrucken sehen”. Angesichts struktureller Risiken durch künstliche Intelligenz, steigende Schulden und Spannungen an den Anleihemärkten bleibe das Umfeld aus seiner Sicht weiterhin riskant. Ähnlich drückte sich an anderer Stelle BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes aus, der erklärte: “Wenn ich jetzt einen Dollar investieren müsste, würde ich ihn nicht in Bitcoin stecken. Ich würde warten.”

Wenn du schon jetzt Bitcoin mit einem 40-prozentigen Rabatt im Vergleich zum Allzeithoch kaufen möchtest, bietet dir Coinbase einen 30 Euro in BTC Bonus obendrauf. Einfach registrieren und handeln.

Empfohlenes Video
Iran Krieg und Bitcoin: Diese Daten machen uns Hoffnung

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend