Trotz Rekordkursen: Broadcom laut UBS noch lange nicht am Ziel

Pascal Grunow Pascal Grunow
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Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet. 

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Hauptsitz von Broadcom: Das Unternehmen ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiter- und Infrastrukturlösungen und hat seinen Sitz in San Jose, Kalifornien.
©iStock
UBS traut KI-Aktien trotz Börsenrekorden weitere Höhenflüge zu und sieht besonders bei Broadcom noch überraschend viel Luft nach oben.
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Trotz historischer Höchststände im S&P 500 und Nasdaq Composite sehen Analysten von UBS weiterhin attraktive Einstiegsmöglichkeiten – insbesondere bei Technologie- und Softwarewerten mit starkem Gewinnmomentum oder temporär gedrückten Bewertungen.

Im Mittelpunkt der UBS-Strategie stehen Unternehmen, deren sogenannte Cash Flow Return on Investment (CFROI) schneller steigt als bei vergleichbaren Wettbewerbern. Die Kennzahl misst vereinfacht gesagt, wie effizient Unternehmen ihr investiertes Kapital in Cashflows umwandeln.

Broadcom zählt zu den Top-Favoriten der Analysten

Besonders optimistisch äußerte sich UBS zum Halbleiterkonzern Broadcom. Die Aktie hat bereits rund 22 Prozent seit Jahresbeginn zugelegt, doch laut den Analysten könnte die Rallye noch längst nicht beendet sein.

Werte aus dem Artikel:
Broadcom Aktie 382,30 € 0,00%

UBS prognostiziert für Broadcom eine CFROI von 77,1 Prozent und erwartet, dass die Kapitalrendite bis 2027 sogar die Marke von 80 Prozent überschreiten könnte. Damit würde Broadcom laut der Analyse den dritthöchsten prognostizierten CFROI-Wert im gesamten Technologiesektor erreichen.

Treiber dieser Entwicklung sei insbesondere die starke Position des Unternehmens bei ASIC-Chips, die zunehmend für KI-Inferenzprozesse benötigt werden. Während sich der Markt bislang vor allem auf das Training großer KI-Modelle konzentriert habe, gewinne die Inferenz – also die tatsächliche Anwendung der Modelle im Alltag – immer stärker an Bedeutung.

"Die Führungsposition von Broadcom im Bereich ASIC-Chips schlägt sich zunehmend in starken Geschäftsergebnissen nieder", erklärte UBS.

Besonders bemerkenswert sei aus Sicht der Analysten, dass der Markt trotz der starken Fundamentaldaten weiterhin vergleichsweise konservative Wachstumserwartungen einpreise. Genau diese Diskrepanz mache die Aktie attraktiv.

Nvidia, Palantir und Reddit ebenfalls auf der Kaufliste

Neben Broadcom nennt UBS weitere prominente KI-Profiteure als attraktive Investments. Dazu zählen unter anderem Nvidia, Micron Technology (Micron Technology Aktie), Palantir Technologies sowie Reddit. Vor allem Nvidia (Nvidia Aktie) bleibt nach Ansicht vieler Marktstrategen das zentrale Rückgrat des globalen KI-Booms.

Autor: Ariva-Redaktion/pg



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