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Chipmangel in Kriegszeiten: TSMC bleibt auf Erfolgskurs – was jetzt?

TSMC hebt seine Prognose für 2026 an. Was bedeutet das für die Zukunft der KI-Chips?
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Blick auf das Werk der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC).
Quelle: - ©iStock
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Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) hat seine Umsatzprognose für 2026 angehoben und zeigt damit Zuversicht in die anhaltend starke Nachfrage nach KI-Chips. Der Chiphersteller, der als wichtiger Zulieferer für Nvidia (Nvidia Aktie) und Apple fungiert, erwartet in diesem Jahr ein Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent.

Zudem erklärten Führungskräfte, dass die Investitionsausgaben des Unternehmens am oberen Ende der Prognosespanne von bis zu 56 Milliarden US-Dollar liegen könnten, was das Vertrauen in die wirtschaftlichen Aussichten für 2026 widerspiegelt.

Diese Prognose wurde nach der Bekanntgabe eines überraschend starken Gewinns von 58 Prozent im vergangenen Quartal veröffentlicht. Dieser Gewinnanstieg deutet darauf hin, dass der Krieg im Nahen Osten in den ersten Wochen die Investitionen in KI nicht gedämpft hat.

TSMC ist der weltweit führende Hersteller fortschrittlicher Halbleiter und profitiert vom globalen Wettbewerb um den Ausbau von KI-Infrastrukturen. Das Unternehmen arbeitet eng mit wichtigen Technologieunternehmen wie Nvidia, Advanced Micro Devices (AMD) und Broadcom zusammen. TSMC-Aktien haben in diesem Jahr bereits etwa 30 Prozent zugelegt.

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Trotz dieser Erfolge sehen sich TSMC und seine wichtigsten Kunden wie Nvidia zunehmender Skepsis gegenüber, ob sie ihr Wachstum weiterhin im aktuellen Tempo fortsetzen können. Der Krieg im Nahen Osten hat auch Bedenken über mögliche Engpässe bei der Lieferung kritischer Komponenten für die Chipproduktion ausgelöst, darunter wichtige Gase wie Helium. Diese Engpässe könnten das Wachstum der gesamten Billionen-US-Dollar-Industrie bremsen.

Nach Ansicht von Bloomberg zeigt sich die KI-getriebene Nachfrage nach 3- und 5-Nanometer-Chips als treibende Kraft hinter dem Umsatzwachstum von TSMC. Dies dürfte voraussichtlich auch das Umsatzwachstum im zweiten Quartal im hohen einstelligen Bereich stabil halten. Allerdings könnte diese Stärke noch nicht zu einer Anhebung des Investitionsbudgets führen, da die makroökonomische Unsicherheit und die schwache Nachfrage nach Nicht-KI-Halbleitern die Unternehmensführung zur Vorsicht mahnen.

Ein weiteres Problem für TSMC ist die anhaltende Knappheit bei Speicherchips – einer Komponente, die TSMC selbst nicht produziert. Diese Knappheit könnte den globalen Smartphone-Markt schrumpfen lassen, was erstmals seit 2023 zu einem Rückgang des Marktes führen könnte. TSMC beliefert hauptsächlich High-End-Smartphones, für die nach wie vor eine starke Nachfrage besteht und die weniger anfällig für Preissteigerungen bei Speicherkomponenten sind.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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