Im Anschluss an diese Geschehnisse fragte sie sich: “Gibt es nicht etwas da draußen, mit dem ich mein Vermögen absichern und jederzeit darauf zugreifen kann, ohne mich auf einen vertrauenswürdigen Dritten verlassen zu müssen?” Der Rat ihres Schwiegersohns führte sie schließlich zu ihrem ersten Bitcoin-Investment: “Ich ging ein Risiko ein und kaufte drei Bitcoin für jeweils 300 US-Dollar. Ich glaube, ich besitze sie immer noch”, erklärt Lummis unter dem Applaus des Publikums. Bei einem BTC-Kurs von rund 77.000 US-Dollar entspricht das einer 25.000-prozentigen Rendite. Da sie ihre privaten Vermögenswerte – einschließlich ihrer BTC-Bestände – aufgrund ihrer Position als US-Senatorin in einem Blind Trust führen muss, hat sie derzeit keinen direkten Zugriff.
Für Lummis ist Bitcoin weit mehr als ein bloßes Spekulationsobjekt. Sie bezeichnet die Kryptowährung als “Freedom Money”, dessen Wertversprechen direkt in die Formel eingebaut sei und den Geist der US-Unabhängigkeitserklärung atme. Besonders hebt sie die kulturelle Bedeutung hervor: “Weil es Freiheitsgeld ist, garantiert dieses Asset, dass alle Menschen gleich erschaffen sind.” Die Senatorin kündigt zudem Fortschritte an der regulatorischen Front an. Im Mai 2026 soll der “Clarity Act” im Ausschuss behandelt werden, um die notwendige Marktstruktur für Innovationen in den USA zu schaffen.
Trotz ihres unermüdlichen Einsatzes bleibt ein wichtiges Vorhaben ihrer Amtszeit unvollendet. Zwar verabschiedeten die USA offiziell eine “nationale Bitcoin-Reserve”, doch die von Lummis ursprünglich geforderten strategischen Zukäufe in Höhe von jährlich 200.000 BTC über einen Zeitraum von fünf Jahren wurden bisher nicht umgesetzt. Dennoch verlässt sie den Senat Ende des Jahres als die Politikerin, die Bitcoin im Kapitol salonfähig gemacht und den Weg für zahlreiche regulatorische Fortschritte geebnet hat.

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