Gewalt gegen Krypto-Anleger erreicht 2025 neuen Höchststand
Weltweit steigt die Zahl sogenannter „Schraubenschlüssel-Attacken“. 2025 gab es einen neuen Höchststand. Betroffen sind zunehmend Privatpersonen.
Die Zahl physischer Übergriffe auf Krypto-Anleger hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben von TRM Labs wurden weltweit rund sechzig sogenannter “$5 wrench attacks” registriert, bei denen Täter durch körperliche Gewalt oder Drohungen Zugriff auf Wallets oder Private Keys erzwingen.
Nach Angaben von Ari Redbord, Global Head of Policy bei TRM Labs, sei zudem von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen, da viele Vorfälle nicht offiziell als Krypto-Verbrechen erfasst oder gar nicht angezeigt werden.
Eine Auswertung des Bitcoin-Entwicklers und Sicherheitsexperten Jameson Lopp kommt sogar auf insgesamt 71 bekannte Fälle im Jahr 2025. Im Vergleich dazu wurden für 2024 rund 40 Angriffe dokumentiert.
Sicherheitsexperten führen den Anstieg unter anderem auf mangelnden Datenschutz, öffentliche Zurschaustellung von Vermögen sowie umfangreiche Datenlecks bei Krypto-Unternehmen zurück, bei denen sensible Kundendaten kompromittiert wurden.
Neben finanziellen Risiken stellen die Angriffe laut Experten eine direkte Gefahr für Leib und Leben dar und rücken physische Sicherheitsmaßnahmen stärker in den Fokus der Krypto-Branche.
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