Gesundheitsministerin verteidigt Neuregelung zu Krankschreibung

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BERLIN (dpa-AFX) - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die im Reformpaket der Regierungskoalition vorgesehene Abschaffung der telefonischen Krankschreibung verteidigt. "Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Hürden für eine Arbeitsunfähigkeitserklärung durch die telefonische Krankschreibung deutlich gesenkt wurden", sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post". Daher sei es richtig, diese wieder abzuschaffen.

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Warken: Videosprechstunden müssen weiterhin möglich sein

Während der Pandemie - einer Zeit des Ausnahmezustands - habe sich die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung bewährt. Generell gelte: Niemand solle zur Arbeit gehen, wenn Krankheit dem entgegensteht. "Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern", betonte Warken.

Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass digitale Möglichkeiten wie Videosprechstunden mit dem behandelnden Hausarzt weiterhin möglich seien und verstärkt genutzt würden. "Hier werden wir entsprechend des Koalitionsvertrags eine Regelung schaffen, die Missbrauch unterbindet und gleichzeitig dem Ziel folgt, für den Einstieg in die Versorgung deutlich stärker auf Digitalisierung zu setzen", sagte Warken./laf/DP/jha



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