Allerdings lehnte Williams es ab, direkt auf Medienberichte von Mittwoch einzugehen, denen zufolge Präsident Trump eine schnelle Entlassung von Powell als Präsident der US-Notenbank Fed anstrebe. Trump hatte diese später dementiert. An den Finanzmärkten war es zeitweise zu deutlichen Kursbewegungen gekommen, die die Nervosität der Investoren zeigten.
Zuvor hatte Trump immer wieder heftige Kritik an Fed-Chef Powell geäußert und diesen vehement zu Zinssenkungen aufgefordert. Vor dem Hintergrund einer weiter vergleichsweise robusten konjunkturellen Entwicklung und einer stabilen Lage auf dem Arbeitsmarkt hatte die Fed die Leitzinsen seit dem vergangenen Dezember unverändert gehalten.
In seiner Rede machte Williams laut Redetext deutlich, dass die Zollpolitik der US-Regierung in den kommenden Monaten einen stärkeren Einfluss auf die Inflation haben werde. Daher sei die derzeitige restriktive Haltung der US-Notenbank "völlig angemessen".
Zuletzt war die Inflation in den USA zwar gestiegen, allerdings zeigten die höheren Zölle bisher nur wenig Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Experten gehen fest davon aus, dass sich die Auswirkungen auf die Teuerung in den kommenden Monaten verstärken werden./jkr/mis
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