- EU-Staaten sollen Landwirte gegen Risiken absichern.
- Jeder Staat benötigt eine konkrete Strategie zur GAP.
- Die GAP soll ab 2028 grundlegend umstrukturiert werden.
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Bei dem informellen Treffen tauschten sich die Politiker über die Lage in der Landwirtschaft aus; rechtlich verbindliche Beschlüsse konnten dort nicht gefasst werden.
Umstrukturierung der Agrarpolitik
Die EU-Kommission will die GAP ab 2028 grundlegend umstrukturieren. Statt vieler Töpfe für die GAP und die Strukturförderung soll es demnach künftig nur noch einen großen Fonds geben. Für Mittel daraus soll nach dem Willen der Kommission jeder EU-Staat einen sogenannten Nationalen Reform- und Investitionsplan vorlegen. Darin soll das Land zeigen, welche Reformen und Investitionen es zwischen 2028 und 2034 umsetzen und wofür es EU-Gelder verwenden will.
Die Vorschläge sind umstritten: Einerseits wird begrüßt, dass Staaten individueller planen können, andererseits werden größere regionale Unterschiede und niedrigere Umweltschutzstandards befürchtet. Die Haushaltsverhandlungen unter den EU-Staaten und mit dem Europäischen Parlament dürften lang und hart werden; angestrebt wird ein Abschluss bis Jahresende./wea/DP/nas
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