Ethereum-Analyse: Deshalb steht ETH jetzt vor einer großen Bewegung

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
- pixabay.com

Im Tageschart von Ethereum bleibt der Kurs stabil oberhalb der weißen Supportlinie, was auf eine gewisse Marktberuhigung nach dem massiven Abverkauf schließen lässt. Der letzte Aufwärtsversuch scheiterte jedoch sowohl am 50 Tage EMA als auch am darüberliegenden Widerstandsbereich, wodurch sich eine seitwärts gerichtete Konsolidierungsphase ausbildete.

Nach dem jüngsten Crash benötigt der Markt offenbar noch Zeit zur Erholung. Solange der 50 Tage EMA nicht nachhaltig nach oben durchbrochen wird, bleibt der übergeordnete Trend neutral. Ein dynamischer Ausbruch über diese Zone würde dagegen ein deutlicheres bullish Momentum bestätigen und den Beginn einer neuen Aufwärtsstruktur einleiten.

Die aktuelle Heatmap (oben links im nachfolgenden Chart) zeigt eine weitgehend ausgeglichene Liquiditätsverteilung in beide Richtungen, was auf mögliche erhöhte Volatilität in den kommenden Tagen hindeutet. Dabei dürfte die kurzfristige Richtung stark von der Entwicklung des Bitcoin-Kurses abhängen. Sollte die weiße Supportlinie nach unten brechen, wäre eine Auffüllung der unteren Wick Zone wahrscheinlich, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzen kann.

4-Stunden-Chart deutet auf zunehmende Spannung vor größerer Bewegung hin

Im 4-Stunden-Chart verdichtet sich das technische Bild zunehmend. Der Kurs bewegt sich in einer immer enger werdenden Spanne und steht offenbar kurz vor einer größeren Marktbewegung. Der RSI (Relative Strength Index) befindet sich in einer neutralen Zone und bietet Potenzial in beide Richtungen, was auf ein bevorstehendes Momentum Signal hindeutet.

Werte aus dem Artikel:

Ein Blick auf die Liquidation Levels (mittig im nachfolgenden Chart)  zeigt, dass sich unterhalb des aktuellen Preisbereichs deutlich mehr stark gehebelte Long-Positionen als Short-Positionen befinden. Dieses Ungleichgewicht erhöht das Risiko eines kurzfristigen Sweeps nach unten, bevor sich eine klare Trendrichtung herausbildet. Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) liefert bisher keine eindeutige Tendenz und unterstreicht damit die aktuell gespannte Marktlage.

Die Struktur wirkt insgesamt angespannt und bereitet sich offenbar auf eine impulsive Bewegung vor. Ob diese als kurzer Fakeout oder als nachhaltiger Trendimpuls erfolgt, hängt maßgeblich davon ab, ob Ethereum den 50 EMA im 4-Stunden-Chart zurückerobern kann oder ob ein Durchbruch der unteren Supportzone eine erneute Schwächephase auslöst.

Über den Autor

Bastian Keller (Bitbull) agiert seit 2015 eigenständig im Forex-Markt und ist seit 2018 hauptberuflicher Trader im Krypto-Markt. Diese Expertise teilt er aktiv auf verschiedenen Social-Media-Plattformen, insbesondere auf seinem YouTube-Kanal “Bitbull Trading“, mit mehr als 125.000 Abonnenten. Ebenfalls hat Bitbull die Plattform TradeMania ins Leben gerufen, die Einsteigern den Start ins Krypto-Trading vereinfachen soll.


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