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Strommasten auf einer Weide (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

EQS-News: NVision Quantum / Schlagwort(e): Finanzierung NVision erweitert seine Plattform von Quantensensorik auf Quantencomputing, um die Entdeckung und Validierung neuer Therapien zu beschleunigen 13.05.2026 / 12:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


NVision erweitert seine Plattform von Quantensensorik auf Quantencomputing, um die Entdeckung und Validierung neuer Therapien zu beschleunigen

55 Millionen US-Dollar Serie-B-Finanzierung zur Weiterentwicklung von Quantentechnologien für die Medizin

ULM, Deutschland. 13. Mai 2026 NVision, ein Quantentechnologieunternehmen mit Fokus auf biomedizinischen Anwendungen, gab heute den Abschluss einer Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 55 Millionen US-Dollar mit Abbott als Ankerinvestor bekannt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen eine bedeutende Erweiterung seiner Plattform von Quantensensorik auf Quantencomputing an und treibt damit den Aufbau eines quantenbasierten Ansatzes zur Entwicklung und Validierung neuer Therapien voran.

Die quantenverbesserte MRT-Plattform des Unternehmens, POLARIS, nutzt bereits heute Quantentechnologie, um das MRT-Signal von zuckerbasierten Kontrastmitteln um mehrere Größenordnungen zu verstärken. Dadurch wird die Echtzeit-Messung von Stoffwechselprozessen auf bestehenden MRT-Geräten möglich. Forschende können so das Ansprechen auf Therapien innerhalb von Stunden bis Tagen anhand der Krankheitsbiologie bewerten, statt auf konventionelle Bildgebung angewiesen zu sein, bei der strukturelle Veränderungen oft erst nach Monaten erkennbar werden.

Aufbauend auf dem molekularen Quantenansatz hinter POLARIS erweitert NVision seine Plattform nun in Richtung Quantencomputing. Während der Entwicklung seiner Technologie zur MRT-Signalverstärkung entdeckte NVision eine neue Klasse organischer molekülbasierter Qubits. Mit dieser Erweiterung legt NVision die Grundlage für einen neuen quantengetriebenen Ansatz in der Arzneimittelentwicklung. Quantencomputing soll künftig die Entwicklung wirksamerer Wirkstoffkandidaten ermöglichen, auch für bislang schwer zugängliche Zielstrukturen, während die quantenverbesserte MRT-Plattform POLARIS deren schnelle Validierung in der realen biologischen Umgebung ermöglicht. Gemeinsam entsteht so ein integrierter Compute-and-Validate-Ansatz, der Quantencomputing für das Design mit Quantensensorik für die Validierung in der realen Biologie verbindet.

POLARIS-Systeme werden bereits an führenden Krebszentren weltweit installiert und sollen bis Ende des Jahres an rund 20 Standorten in den USA, Europa und Asien im Einsatz sein. Dazu zählen das Memorial Sloan Kettering Cancer Center, die University of Cambridge und die Technische Universität München. POLARIS funktioniert als praktisches Quantengerät in realen klinischen Umgebungen und erfordert keine spezialisierte Quantenexpertise. Damit zeigt die Plattform, dass Quantentechnologien bereits heute konkreten Nutzen schaffen können.

Auf Grundlage der Erfahrungen mit POLARIS erweitert NVision denselben molekularen Ansatz nun in Richtung Quantencomputing. Skalierbarkeit war bei der Entwicklung dieser Architektur die zentrale Anforderung. Im Mittelpunkt stehen einzelne photonemittierende organische Moleküle, die eine völlig neue Klasse von Qubits bilden und sich grundlegend von etablierten Ansätzen unterscheiden.

Diese neuen Qubits werden nun in einer dünnen Schicht direkt auf photonische Chips integriert und bilden die Grundlage von NVisions Quantencomputing-Plattform: Photonic Integrated Quantum Circuits, kurz PIQC, ausgesprochen „Pixie“. Durch die Kombination dieser molekularen Schicht mit etablierter photonischer Hardware eröffnet der Ansatz einen skalierbaren Weg zum Bau von Quantencomputern unter Nutzung standardisierter Halbleiterfertigungstechnologien.

„Ich sehe eine Zukunft, in der Quantencomputer einen explosionsartigen Anstieg neuer Wirkstoffhypothesen für Krankheiten erzeugen, die heute außergewöhnlich schwer zu behandeln sind“, sagte Dr. Sella Brosh, CEO und Mitgründer von NVision. „Mit der Erweiterung unserer Ambition in Richtung Quantencomputing, aufbauend auf unserer bemerkenswerten neuen Klasse organischer molekülbasierter Qubits, rückt diese Zukunft näher. Doch ohne eine entsprechende Geschwindigkeit bei der Übertragung dieser Erkenntnisse in die Praxis, werden wir diese Fortschritte nicht vollständig realisieren können. Genau dafür wurde POLARIS entwickelt: um schnelle In-vivo-Validierung zu ermöglichen und die Lücke zwischen Design und Realität zu schließen.“

„NVision verändert grundlegend, wie wir Krebs entdecken, diagnostizieren und behandeln, indem es die Biologie von Krankheiten auf eine Weise sichtbar macht, die bisher nicht möglich war“, sagte Peter Barrett, General Partner bei Playground Global. „Dieselbe molekulare Quantenfähigkeit ermöglicht nun sowohl das Design als auch die Prüfung neuer Therapien und definiert damit eine neue Kategorie im Bereich Quantentechnologien für die Medizin.“

Zur Unterstützung dieser Erweiterung gab NVision zudem eine neue Finanzierung in Höhe von 55 Millionen US-Dollar bekannt. Die Serie-B-Finanzierung umfasst ein Venture-Darlehen in Höhe von 17 Millionen US-Dollar von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die Runde wird von Abbott, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Diagnostik und Medizintechnik, als Ankerinvestor getragen. Weitere Beteiligungen kommen von Playground Global, Matterwave/b2venture und Entrée Capital. Mit der neuen Finanzierung steigt das insgesamt von NVision eingeworbene Kapital auf 120 Millionen US-Dollar.

Abbott steigt als einziger strategischer Investor im Bereich Diagnostik ein, was das Interesse des Unternehmens widerspiegelt, die Anwendungsmöglichkeiten der Quantentechnologien von NVision im gesamten diagnostischen Bereich zu erkunden. Die Investition verschafft Abbott frühzeitigen Zugang und strategische Nähe zu neuen Entwicklungen in der Quantensensorik und im Quantencomputing und unterstützt die Bewertung zukünftiger Anwendungen in den Bereichen Diagnose, Überwachung und klinische Entscheidungsfindung. Peter Karabatsos, Divisional Vice President of New Technology bei Abbott: „Bei Abbott erforschen wir kontinuierlich Technologien, die unser Verständnis und die Diagnose von Krankheiten neu definieren können. Was uns an NVision besonders beeindruckt, ist die Fähigkeit des Unternehmens, komplexe Quantenwissenschaft in skalierbare Systeme für den praktischen Einsatz umzusetzen. Wir interessieren uns besonders dafür, wie Quantentechnologien frühzeitigere Einblicke in die Biologie von Krankheiten ermöglichen und neue Wege zum Verständnis komplexer biologischer Systeme und Daten eröffnen können. Das Forschungsgebiet befindet sich noch im Anfangsstadium, und wir sehen dies als Chance, neue Erkenntnisse zu gewinnen, uns intensiv einzubringen und zu erforschen, wie diese Möglichkeiten die Zukunft des Gesundheitswesens prägen könnten.“

 

Nicola Beer, Vice President der European Investment Bank: „Wir bei der EIB fördern Innovationen, die das Potenzial haben, das Leben der Menschen zu verbessern. NVision zeigt, wie Spitzenforschung in konkrete Vorteile für Patientinnen und Patienten sowie Gesundheitseinrichtungen umgesetzt werden kann und gleichzeitig das europäische Innovationsökosystem stärkt. Wir freuen uns, das Unternehmen in dieser wichtigen Wachstumsphase zu begleiten.“

Christian Reitberger, Partner bei Matterwave Ventures: „Seit unserer ersten Investition im Jahr 2017 hat sich NVision zu einem Spitzenunternehmen im Bereich der molekularen Spin-Kontrolle entwickelt. NVision gehört zu einer kleinen Elite von Unternehmen, die bereits heute kommerziell nutzbare Quantensensorsysteme in großem Maßstab verkaufen. Die Kombination aus erweiterter metabolischer Bildgebung und vorgelagerten Simulationsfähigkeiten schafft eine einzigartige Grundlage für den quantengestützten Einsatz in groß angelegten pharmazeutischen Forschungs- und Entwicklungsanwendungen.“ Ran Achituv, geschäftsführender Gesellschafter bei Entrée Capital: „NVision beweist, dass Quantentechnologie nicht erst in der Zukunft relevant ist. Es verändert bereits jetzt, wie wir Biologie messen und verstehen. Ihre skalierbare Sensorplattform auf Klinikniveau hat das Potenzial, MRT neu zu definieren und völlig neue biologische Signale zu entschlüsseln. Indem sie nun auch Quantencomputing in das Gesundheitswesen integrieren, bauen sie eine echte One-Stop-Plattform für quantengestützte Gesundheitsversorgung auf. Solche Unternehmen verändern ganze Branchen, und wir sind stolz darauf, sie seit dem ersten Tag und auf ihrem Wachstumskurs zu begleiten.“

 

Über NVision

NVision ist ein Quantentechnologieunternehmen mit Schwerpunkt auf biomedizinischen Anwendungen und tiefgreifender Expertise in der Entwicklung und Kontrolle der Quanteneigenschaften organischer Moleküle. Dieser Ansatz bildet die Grundlage sowohl der quantenverbesserten MRT-Plattform POLARIS, die Echtzeit-Messungen von Stoffwechselprozessen auf Standard-MRT-Systemen ermöglicht, als auch der Quantencomputing-Plattform Photonic Integrated Quantum Circuits (kurz PIQC, gesprochen „Pixie“). Gemeinsam helfen diese Fähigkeiten, die Lücke zwischen dem Verständnis von Krankheiten und der Entwicklung wirksamer Therapien zu schließen. NVision wurde 2015 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Ulm. Zu den Investoren zählen Playground Global, Entrée Capital, Matterwave/b2venture, Lauder Partners, Pathena Investments, die Europäische Investitionsbank und weitere. Weitere Informationen finden Sie unter nvision-quantum.com.  

Kontakt: Leah Wiedenmann NVision leah.wiedenmann@nvision-quantum.com

Medienkontakt: Dr. Cora Kaiser, Catherine Featherston MC Services AG nvision@mc-services.eu


13.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News


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