Der Rohertrag liegt im laufenden vierten Quartal bislang um 8 Prozent unter Vorjahr – geplant waren für das Gesamtjahr minus 14 Prozent. Auch beim Umsatz zeigt sich eine positive Abweichung: Statt der im März 2025 prognostizierten minus 14 Prozent liegt der Rückgang Q4-to-date bei rund 11 Prozent. Entscheidend ist dabei weniger die Stückzahl als der Wert: Der durchschnittliche Umsatz pro verkauftem Schmuckstück ist von 74 auf 101 Euro gestiegen – ein Plus von stolzen 37 Prozent. Der Fokus auf höherpreisige Ware zahlt sich aus.
Die bessere Entwicklung kommt nicht aus dem Nichts. Im April 2025 hat elumeo ein Restrukturierungsprogramm aufgelegt, das auf bereits 2024 gestartete Kostensenkungen aufsetzt. Auslöser waren deutlich gestiegene Einspeiseentgelte in bestimmten Kabelnetzen nach Wegfall des Nebenkostenprivilegs – ein Kostenschock, der das Geschäftsmodell im TV-Vertrieb unter Druck gebracht hat.
Die Antwort des Managements ist radikal digital: Immer mehr Sendezeiten werden mit vollautomatisch erstellten Shows bespielt, die auf bereits produziertem Content basieren und von KI-Technologie zusammengebaut werden. Moderatoren, Regie, Studioteams – all das wird zu einem guten Teil durch Algorithmen ersetzt, ohne dass permanent neues Live-Programm produziert werden muss.
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