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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.04.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP 2: Trump verlängert Waffenruhe - Keine Entspannung in Sicht

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Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

WASHINGTON/TEHERAN - Die von den USA verlängerte Waffenruhe im Iran-Krieg hat die Spannungen nicht entschärft. Der Iran äußerte sich bisher nicht dazu, ob er selbst die Feuerpause einhalten wird. Vielmehr zeigten sich die Revolutionsgarden äußerst skeptisch - zumal die US-Seeblockade iranischer Häfen fortgesetzt wird.

ROUNDUP: Iran reklamiert Angriff auf drei Frachtschiffe

TEHERAN - Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben drei Frachtschiffe vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht. In einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Nachricht hieß es zur Begründung, die Revolutionsgarden hätten ihre "regelwidrige" Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestoppt.

Eurozone: Iran-Krieg verschlechtert Verbrauchervertrauen erneut deutlich

BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im April deutlich stärker eingetrübt als befürchtet. Ein Grund dürfte der Iran-Krieg sein, der zu höheren Ölpreisen und steigenden Inflationsgefahren führt. Der Indikator für das Konsumklima fiel um 4,2 Punkte auf minus 20,6 Punkte, wie die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte.

Japans Exporte steigen kräftig - Nachfrage aus China beflügelt

TOKIO - Japans Exporte sind im März angetrieben von der Nachfrage aus China kräftig gestiegen. Das Volumen der Ausfuhren habe sich im Jahresvergleich um 11,7 Prozent erhöht, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Februar waren die japanischen Exporte nur um 4,0 Prozent gestiegen. Der Krieg im Nahen Osten mit der Blockade der für den Handel wichtigen Straße von Hormus zeigte bisher kaum Auswirkungen.

Großbritannien: Inflation steigt auf 3,3 Prozent

LONDON - In Großbritannien hat sich die Inflation im März wie erwartet verstärkt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 3,3 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Jahresrate bei 3,0 Prozent gelegen. Analysten hatten den Anstieg im Schnitt erwartet.

Kandidat Warsh für Fed-Chefposten: Bin 'keine Marionette' von Trump

WASHINGTON - Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Kandidat als Präsident der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, will die Unabhängigkeit der Notenbank wahren. Im Rahmen einer Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats sagte Warsh am Dienstagabend, er sei "keine Marionette von Präsident Donald Trump".

Bundesregierung halbiert Konjunkturprognose

BERLIN - Die Bundesregierung halbiert wegen der Folgen des Iran-Kriegs ihre Konjunkturprognose. Sie erwartet für dieses Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent - im Januar hatte sie noch mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet.

ROUNDUP 2/Kreise/EU: Orban gibt Blockade von Ukraine-Hilfe und Sanktionen auf

BRÜSSEL - Ungarn hat seine monatelange Blockade des geplanten milliardenschweren EU-Unterstützungspakets für die Ukraine aufgegeben. Die Regierung des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orban trug in Brüssel eine Entscheidung mit, die ein Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro ermöglichen soll, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur sagten. Das frische Geld wird von der Ukraine für die Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland sowie für andere Staatsaufgaben gebraucht.

ROUNDUP: EU-Kommission will mehr Koordination in Energiekrise

BRÜSSEL - Um Flugausfälle zu verhindern, will die EU-Kommission die Versorgung mit Kraftstoff stärker mit den Mitgliedstaaten koordinieren. Die Brüsseler Behörde will unter anderem koordinieren, wie Kraftstoff zwischen den EU-Ländern optimal verteilt wird. Das soll eine mögliche Verknappung wegen des Iran-Kriegs vermeiden, vor der die Luftfahrtbranche warnt.

IEA erwartet Umsteuern auf den Energiemärkten

BERLIN - Wegen der akuten Krise erwartet die Internationale Energieagentur IEA ein drastisches Umsteuern der Märkte, ähnlich wie nach den Ölkrisen der 1970er Jahre. "Ich glaube, es wird eine massive Antwort auf diese Krise auf der Energie-Seite geben", sagte IEA-Chef Fatih Birol beim Petersberger Klimadialog in Berlin.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/la

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