Die Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild. Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) verweilt überwiegend im negativen Bereich, was kurzfristig auf eine anhaltende Schwächephase hinweist. Gleichzeitig bewegt sich der RSI (Relative Strength Index) nahe am überverkauften Bereich, was auf eine mögliche Erschöpfung der Verkäufer schließen lässt und mittelfristig Raum für eine Erholung eröffnen könnte. Ein Blick auf die Liquidation Levels verdeutlicht, dass die meiste Liquidität auf der Unterseite bereits abgeholt wurde. Über dem aktuellen Kurs befinden sich nun verstärkt Liquiditätspools, die im Falle einer Aufwärtsbewegung als Magnet wirken könnten.
Entscheidend bleibt jedoch die Abhängigkeit von Bitcoin. Sollte BTC Stärke zeigen, dürfte auch DOGE das Potenzial haben, die über dem Kurs liegenden Liquiditätszonen anzulaufen und die Struktur weiter zu bestätigen.

Im 4 Stunden Chart deutet sich an, dass DOGE möglicherweise einen Boden im Bereich der 800 EMA gefunden hat. Der Kurs zeigt Anzeichen, diesen Bereich als Support zu respektieren, was kurzfristig eine Stabilisierung begünstigen könnte. Besonders relevant wird es, wenn der Kurs in Richtung der 200 EMA sowie der 50 EMA läuft. Dort entscheidet sich, ob DOGE diese Widerstände überwinden kann und damit weiteres Aufwärtspotenzial freisetzt oder ob eine Abweisung an diesen gleitenden Durchschnitten den Erholungsversuch erneut begrenzt.
Auch die Indikatoren sprechen für eine mögliche kurzfristige Trendwende. Der MACD signalisiert ein nachlassendes negatives Momentum, während der RSI beginnt, sich aus dem stark überverkauften Bereich nach oben zu bewegen. Parallel dazu liefern die Liquidation Levels (oben links im nachfolgenden Chart) ein klares Bild. In der aktuellen Preisspanne wurden nahezu alle Long Positionen abgeholt. Zugleich zeigt sich ein Short Delta von rund 3 Milliarden, was die Wahrscheinlichkeit für Short Squeezes erhöht, sollte der Kurs erste Aufwärtsimpulse bestätigen.
Damit bleibt DOGE sowohl im Tageschart als auch im 4 Stunden Chart in einer spannenden Ausgangslage zwischen Stabilisierung und der Möglichkeit einer Erholung, wobei die Stärke von Bitcoin als Schlüsselfaktor zu betrachten ist.

Bastian Keller (Bitbull) agiert seit 2015 eigenständig im Forex-Markt und ist seit 2018 hauptberuflicher Trader im Krypto-Markt. Diese Expertise teilt er aktiv auf verschiedenen Social-Media-Plattformen, insbesondere auf seinem YouTube-Kanal “Bitbull Trading“, mit mehr als 125.000 Abonnenten. Ebenfalls hat Bitbull die Plattform TradeMania ins Leben gerufen, die Einsteigern den Start ins Krypto-Trading vereinfachen soll.

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