BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 313

Bitcoin-Totalverkauf: Mining-CEO will Anleger beruhigen

Nach der Liquidierung der Bitcoin-Reserve meldet sich Bitdeer-CEO Jihan Wu zu Wort. Warum die Mining-Firma jetzt andere Prioritäten hat.
  • Der nächste Player verabschiedet sich aus dem Bitcoin-Rennen – nach eigenen Angaben hat die Mining-Firma Bitdeer ihre vollständige BTC-Reserve verkauft und hält derzeit keinen einzigen Coin mehr. Die Verkäufe sollten “für den breiteren Markt kein Grund zur Sorge sein”, heißt es in einem X-Post vom gestrigen Montag.
  • In der vergangenen Woche verkaufte Bitdeer insgesamt 943,1 BTC aus seiner Reserve und weitere 189,8 BTC, die aus dem Mining-Betrieb stammten, wie BTC-ECHO berichtete. Noch Ende Januar besaß das Unternehmen 1.530 BTC, aber veräußerte diese schrittweise und liquidierte nun auch den Restbestand. CEO Jihan Wu versucht die Gemüter zu beruhigen.
  • In einem neuen X-Post erklärt er, dass die Verkaufsentscheidung des Miners “nicht bedeutet, dass [die Bilanz] in Zukunft immer bei Null liegen wird”. Auf viel Verständnis stößt Wu allerdings nicht. “Warum habt ihr gewartet, bis Bitcoin auf 60.000 US-Dollar gefallen ist, um diese geschäftliche Entscheidung zu treffen?” fragt ein X-Nutzer skeptisch. “Regel Nr. 1: Verkaufe niemals Bitcoin”, betont ein anderer.
  • Nach Angaben von companiesmarketcap ist Bitdeer mit einer Börsenbewertung von 1,8 Milliarden US-Dollar das weltweit neuntgrößte Bitcoin-Mining-Unternehmen. Die in Singapur gehandelte Bitdeer-Aktie steht derzeit bei 7,74 US-Dollar, rund 41 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. Wie es insgesamt um die Branche steht, erfahrt ihr hier: “Warum Bitcoin-Miner unter massivem Druck stehen“.
  • Das Unternehmen verfolgt nun offenbar die Strategie, Liquidität für “mehrere unverbindliche Möglichkeiten zum Erwerb von Grundstücken” bereitzustellen, und erklärte, dass die Hashrate parallel zum laufenden Bitcoin-Mining “weiter wachsen wird”.
  • Am Dienstagabend handelt die Krypto-Leitwährung bei 64.800 US-Dollar, was Mining-Firmen deshalb zu schaffen macht, weil ihre Einnahmen sinken, während die Fixkosten weiterhin hoch bleiben. Kleinere oder hoch verschuldete Betreiber geraten in existenzielle Nöte, was eine fortschreitende Konsolidierung der Mining-Branche begünstigen könnte.
Empfohlenes Video
Zoll-Chaos & Iran-Angst Bitcoin unter Druck – ist das die Chance?

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend