- Einfuhrpreise stiegen im März um 2,3 Prozent.
- Ölpreisschock und Iran-Krieg treiben die Preise an.
- Mineralölpreise stiegen um 41,6 Prozent.
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Im Februar und Januar waren die Importpreise noch jeweils um 2,3 Prozent gesunken. Analysten hatten wegen der Folgen des Iran-Kriegs und der Sperrung der Straße von Hormus für Transporte für Öl (Rohöl) und Gas mit einem Anstieg der Importpreise gerechnet. Sie waren im Schnitt aber nur von einem Zuwachs um 1,6 Prozent ausgegangen. Im Vergleich zum Vormonat legten die Einfuhrpreise um 3,6 Prozent zu und damit so stark wie Analysten erwartet hatten.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter und für Energie. Besonders stark hat sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl- und Mineralölpreise ausgewirkt. Hier meldete das Bundesamt bei den Importen von Mineralölerzeugnissen einen Preisanstieg um 41,6 Prozent und bei Erdöl um 24,6 Prozent. Auch Strom war teurer.
Zudem lagen die Preise für importierte Düngemittel deutlich über denen von März 2025, heißt es in der Mitteilung. Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise deutlich ansteigen ließen.
Die Einfuhrpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik ausrichtet./jkr/la/jha/
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