- Deutsche Staatsanleihen blieben am Freitag stabil.
- Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug 2,83%.
- Weniger Inflation drückte Teuerung unter zwei Prozent.
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Die Geopolitik sei derzeit das dominierende Thema am Anleihenmarkt, schrieb Analyst Christian Reicherter von der DZ Bank. Die Lage im Iran bleibe weiterhin unübersichtlich. Allerdings scheint US-Präsident Donald Trump dem Experten zufolge zumindest von der Idee einer unmittelbaren militärischen Intervention abgerückt zu sein.
Inflationsdaten aus Deutschland sorgten für wenig Bewegung. Das Statistische Bundesamt bestätigte seine vorläufigen Berechnungen. Demnach hatten günstigere Energie und eine Entspannung bei den Nahrungsmittelpreisen die Teuerung im Dezember hierzulande unter die auch psychologisch wichtige Marke von zwei Prozent gedrückt.
Am Nachmittag richtet sich der Blick in Richtung USA. Zum einen stehen Daten zur Industrieproduktion auf der Agenda. "Angesichts der verhaltenen Stimmungslage im verarbeitenden Gewerbe rechnen wir höchstens mit einer moderaten Belebung der Produktionstätigkeit um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat", fuhr Reicherter fort.
Zum anderen melden sich US-Notenbankvertreter zu Wort. Am späten Nachmittag etwa äußert sich Michelle Bowman zur Entwicklung der US-Wirtschaft und dem daraus resultierenden Ausblick für die Geldpolitik, sagte der DZ-Bank-Experte. Angesichtes des jüngsten juristischen Angriffs der US-Administration auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank seien derartige Statements besonders bedeutsam./la/jkr/jha/
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