Die Anleihekurse machten damit ihrer am Montag erlittenen Verluste wett. Die eher trübe Stimmung an den Aktienmärkten stützte. Zudem fielen Wachstumszahlen aus Deutschland wie erwartet schwach aus. Sinkende Exporte und Produktionsrückgänge im Auto- und Maschinenbau belasten die hiesige Wirtschaft. Im vierten Quartal 2024 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zum Vorquartal.
Analyst Sebastian Grupp von der DZ Bank wies darauf hin, dass der Anleihemarkt insgesamt gelassen auf die Ergebnisse der Bundestagswahl reagiert habe. Bei Bundesanleihen sei eine leicht steilere Kurve zu beobachten gewesen, das heißt, der Renditeabstand zwischen kurz- und langfristigen Zinsen sei größer geworden. Dies spiegelt dem Experten zufolge die Erwartung an eine expansivere Fiskalpolitik und ein dadurch höheres Angebot an Staatsanleihen wider.
Am Nachmittag stützten US-Konsumdaten die Anleihen. So hat sich das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen deutlich eingetrübt. Es fiel im Januar so stark wie seit August 2021 nicht mehr. Besonders deutlich trübten sich die Erwartungen ein. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump schürt laut Conference Board Inflationsängste./jsl/he
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