Ein Candlestick-Chartvergleich (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:
Google
DZ-Bank  | 
aufrufe Aufrufe: 62

DAX – Kaufsignale lösen Trendfortsetzung aus

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
DAX 24.871,9 DAX Chart +0,30%
Zugehörige Wertpapiere:

Werbung



DZ BANK Technische Analyse Header Chart Image


Gap Up
Signaldatum: 22.01.2026 - Für dieses Signal und die entsprechende Markterwartung können folgende Produkte interessant sein*:
55 % Wahrscheinlichkeit für eine 3 % Rally in den nächsten 10 Handelstagen » ENDLOS TURBO LONG 21.744,86 OPEN END
Hebel etwa bei 7,99
DY9YKM
40 % Wahrscheinlichkeit für einen 3 % Kursrückgang in den nächsten 10 Handelstagen » ENDLOS TURBO SHORT 27.859,80 OPEN END
Hebel etwa bei 8,23
DU669G

DAX-Analyse für Dienstag, den 3. Februar 2026

DAX – Kaufsignale lösen Trendfortsetzung aus

» Barriere liegt bei 25.014 Punkten

Der DAX konnte bis zum 13. Januar auf neue Höchststände steigen, bevor eine technische Gegenreaktion zum Abbau der überkauften Situation eingeleitet wurde. Am 29. Januar wurde dabei eine Beschleunigung der Abwärtsdynamik bis unter das untere Bollinger-Band und auch temporär unter den gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Börsentage (= GD 50) absolviert. Die überverkaufte Marktlage hat dann allerdings neues Kaufinteresse erzeugt und nach einer Kursstabilisierung an der Support-Zone wurde am 02. Februar eine neue Aufwärtswelle eingeleitet. Der Kursanstieg um über 1,1 % hat wiederum dazu beigetragen, dass die grüne Signallinie der Slow Stochastik über die rote Signallinie gestiegen ist. Infolgedessen weisen derzeit der GD 50, GD 200 und die Slow Stochastik bestätigende Kaufsignale im übergeordneten Aufwärtstrend aus. Anschlusskäufe könnten den Index wiederum zum gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Börsentage (= GD 20) und anschließend bis zum Verlaufshoch vom 27. Januar bei 25.014 Punkten (Widerstand 1) führen. Der nachhaltige Kursanstieg über diese Distributionszone würde zugleich ein Kaufsignal erzeugen, welches Anschlusskäufe bis zum Tageshoch vom 16. Januar bei 25.350 Punkten (Widerstand 2) auslösen könnte. Sollte auch diese Barriere durchbrochen werden, dann könnte der Index das obere Bollinger-Band und anschließend das Allzeithoch vom 13. Januar ins Visier nehmen. Impulse erwarten die Anleger heute unter anderem durch die JOLTs Stellenangebote aus den USA. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,4 % getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX unter die Marke von 23.918 Punkten (Unterstützung 2) fällt

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11HW2 , DE000NB2E241 , DE000NB4L9Y9 , DE000NB41MW9 , DE000NB2M2H0 , DE000NB2FRK9 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

» Präferiertes Szenario: Drei Kaufsignale bestätigen den Aufwärtstrend

Der DAX befindet sich weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher wiederum am 13. Januar ein Allzeithoch getriggert hat. Anschließend setzte eine technische Gegenreaktion zum Abbau der überkauften Marktlage ein. Nachdem der Index dann am 29. Januar auf ein neues Verlaufstief temporär unter das untere Bollinger-Band und den gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Börsentage (= GD 50) gefallen war, wurde die Basis für eine Trendfortsetzung gelegt. Zunächst konsolidierte der Index noch an der Support-Zone, bevor die Aufwärtsdynamik am 02. Februar zugenommen hat. Durch den kraftvollen Kursanstieg ist es gelungen, in der Slow Stochastik ein Kaufsignal zu triggern. Somit weisen nun der GD 50, der GD 200 und die Slow Stochastik trendbestätigende Kaufsignale aus. Sollten Anschlusskäufe einsetzen, dann könnte die Zurückeroberung des gleitenden Durchschnitts der letzten 20 Börsentage (= GD 20) in den nächsten Tagen das vierte Kaufsignal im laufenden Trend erzeugen.

 

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 %, seit dem 02.01.2000, mit einer Rally von 3 % zu rechnen.

 

In diesem Szenario könnte der Index nach dem gestrigen Kursanstieg die Basis für eine Trendfortsetzung gelegt haben. Hierbei markiert das Verlaufshoch vom 27. Januar bei 25.014 Punkten (Widerstand 1) eine wichtige Barriere. Wird dieses Hindernis nachhaltig überwunden, dann würde zugleich der GD 20 ein Kaufsignal liefern. Diese Kombination könnte weitere Kursanstiege in Richtung des Tageshochs vom 16. Januar bei 25.350 Punkten (Widerstand 2) erzeugen. Sofern auch diese Barriere durchbrochen werden sollte, könnten weitere Kursanstiege bis zum oberen Bollinger-Band und den Höchstständen vom 13. Januar vorbereitet werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 21.744,86 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DY9YKM)* mit einem Basispreis von 21.744,86 Punkten. Der Hebel liegt am 03.02.2026 um 07:00 Uhr bei rund 7,99. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Unterstützung bei 24.153 Punkten (Unterstützung 2) fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Bären lauern auf eine Topbildung

An den letzten drei Handelstagen konnte der DAX den gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Börsentage (= GD 50) nicht nachhaltig unterbieten. Infolgedessen wurde eine Erholungsbewegung in Richtung des gleitenden Durchschnitts der letzten 20 Börsentage (= GD 20) eingeleitet. Dieser gleitende Durchschnitt weist momentan noch ein Verkaufssignal aus. Sollte die Zwischenerholung in einem niedrigeren Verlaufshoch münden, dann könnte die Basis für eine neue Verkaufswelle gelegt werden. In diesem Szenario wäre eine erneute Korrekturbewegung in Richtung des unteren Bollinger-Bandes und zum GD 50 vorstellbar.

 

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 %, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3 % zu rechnen.

 

Charttechnisch könnte eine lokale Topbildung die Basis für eine neue Verkaufswelle legen. In diesem Szenario markiert das Tagestief vom 02. Februar bei 24.353 Punkten (Unterstützung 1) den ersten Haltebereich. Der nachhaltige Abverkauf unter dieses Supportniveau würde den Index zugleich unter den GD 50 führen, wodurch ein neues Verkaufssignal entstehen würde. In diesem Szenario könnten Folgeverluste den DAX in Richtung des Tagestiefs vom 19. Dezember 2025 bei 24.153 Punkten (Unterstützung 2) führen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 27.859,80 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DU669G)* mit einem Basispreis von 27.859,80 Punkten. Der Hebel liegt am 03.02.2026 um 07:00 Uhr bei 8,23. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX über die Marke von 25.350 Punkten (Widerstand 2) steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Risikohinweise

Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: TraderFox

Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Eine Kerze im Chart entspricht einer Börsenwoche. Quelle: TraderFox

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Das von der DZ BANK bezüglich der zuvor genannten Produkte jeweils erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK https://www.dzbank-wertpapiere.de/DY9YKM bzw. https://www.dzbank-wertpapiere.de/DU669G (dort jeweils unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das jeweilige Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu den beiden zuvor genannten Produkten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem jeweils maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots jeweils erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die jeweils zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK https://www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter https://www.dzbank-wertpapiere.de/DY9YKM bzw. unter https://www.dzbank-wertpapiere.de/DU669G (dort jeweils unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den jeweiligen Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die jeweiligen Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des jeweiligen Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video:
https://www.dzbank-wertpapiere.de/markets/daxanalyse

Hinweis:

 

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

 

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 02.02.2026. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Chartsignal: Gap Up. Change: 0.003

– Performance < 3,00 %Perioden: 20

– Performance > 1,10 %Perioden: 1

– Performance < 0,00 %Perioden: 10

 

 

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

 

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

 

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

 

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

 

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

 

Fibonacci-Retracement

 

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

 

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

 

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

 

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

 

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

 

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 63%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

 

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

 

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

 

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

 

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

 

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

 

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

 

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

 

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

 

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

 

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

 

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

 

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

 

Slow Stochastik

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastik wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

 

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

 

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

 

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

 

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

 

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

 

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

 

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)



Wenn Sie regelmäßig Informationen von der DZ BANK erhalten möchten, so können Sie sich kostenlos zu den verschiedenen Veröffentlichungen rund um Trading und Geldanlage anmelden:


Marvin Herzberger





Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend