DAVOS: Argentiniens Präsident Milei kritisiert Eingriffe in freien Markt
DAVOS (dpa-AFX) - Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei hat beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ein Plädoyer für einen weitgehend unregulierten Kapitalismus gehalten. "Der Kapitalismus ist nicht nur produktiv, sondern das einzige gerechte Wirtschaftssystem", sagte er. "Jeder Eingriff in den Markt ist eine Verletzung des Rechts auf Eigentum und damit ungerecht."
Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Universitätsdozent zitierte in seiner Rede im Stile einer Vorlesung liberale Ökonomen wie Murray Rothbard, Jesús Huerta de Soto und Hans-Hermann Hoppe und kritisierte jeglichen Versuch, den freien Markt einzuhegen. "Regulation tötet Wachstum", sagte er.
Milei hat der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas ein radikales Sparprogramm verordnet. Er senkte Subventionen auf Gas, Elektrizität und den öffentlichen Nahverkehr, entließ Tausende Staatsbedienstete und legte öffentliche Bauvorhaben auf Eis. Dadurch gelang es ihm, den Staatshaushalt auszugleichen und die Inflation deutlich zu senken./dde/DP/mis
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