Doch nicht alle teilen den Saylor’schen Optimismus. Insbesondere Peter Schiff, seines Zeichens überzeugter Bitcoin-Kritiker seit 2013, hat eine ganz andere Meinung. In einem neuen X-Post meint der Goldinvestor: “Wenn der Kauf der nächsten 231.666 BTC denselben Einfluss auf den Bitcoin-Kurs hat wie der Kauf der letzten 231.666, wird Bitcoin unter 60.000 US-Dollar handeln, wenn MSTR schließlich 5 Prozent erreicht.”
Für die Berechnung der noch ausstehenden Kaufmenge hat er offenbar die enorme Bitcoin-Akquisition von Strategy aus der Vorwoche nicht berücksichtigt. Schon in der Vergangenheit hatte Schiff zudem heftig gegen Saylor ausgeteilt. So meinte er beispielsweise im November: “Das gesamte Geschäftsmodell von MSTR ist ein Betrug. Unabhängig davon, was mit Bitcoin geschieht, glaube ich, dass MSTR letztendlich bankrottgehen wird.”
Vor allem auf die zunehmend populäre Vorzugsaktie Stretch (STRC) schießt sich der Edelmetallanhänger ein. Diese wurde in den zurückliegenden Wochen zum wichtigsten Kapitalbeschaffungsmittel, um den Bitcoin-Akkumulationsmotor von Strategy auf Hochtouren zu treiben. Die Dividendenrendite beträgt aktuell 11,5 Prozent, sodass sich Stretch vor allem an Anleger richtet, die einen hohen, monatlichen Cashflow mit relativ geringer Kursschwankung suchen. Peter Schiff will darin jedoch eine Niederlage erkennen, denn noch “im Februar 2021 sammelte Saylor durch die Ausgabe von vorrangigen Wandelanleihen mit 0 Prozent Zinssatz Mittel für MSTR, um Bitcoin zu kaufen.”
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