BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 162

"Dann wird Bitcoin unter 60.000 US-Dollar handeln": Peter Schiff attackiert MicroStrategy

Wenn MicroStrategy fünf Prozent aller Bitcoin hält, steht der BTC-Kurs bei 1.000.000 US-Dollar – behauptete Michael Saylor. Wird seine Prognose jetzt widerlegt?

Das große Ziel von Bitcoin-Permabulle Michael Saylor rückt in greifbare Nähe. Mit seiner Treasury-Firma Strategy (ehemals MicroStrategy) will er langfristig einen ganzen Nakamoto, das heißt 1.000.000 BTC, kontrollieren – etwa fünf Prozent des zirkulierenden Gesamtangebotes. Einer Prognose des US-Unternehmers aus dem vergangenen Jahr zufolge dürfte der Preis eines Bitcoin bei stolzen 1.000.000 US-Dollar stehen, wenn MSTR diese Mission schließlich erfüllt hat. Sollte er im derzeitigen Tempo weiter machen, könnte es bereits 2027 soweit sein, denn nach dem jüngsten Kauf besitzt der größte Corporate-Hodler der Welt bereits 818.334 BTC im Gesamtwert von rund 62 Milliarden US-Dollar.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
BTC/EUR 65.177,000 BTC/EUR (Bitcoin / EURO) Chart +0,16%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/USD 76.449,000 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart +0,72%
Zugehörige Wertpapiere:
Lest auch
Bullen versus Bären Steht Bitcoin das Schlimmste noch bevor? Das sagt die BTC-ECHO Redaktion

Doch nicht alle teilen den Saylor’schen Optimismus. Insbesondere Peter Schiff, seines Zeichens überzeugter Bitcoin-Kritiker seit 2013, hat eine ganz andere Meinung. In einem neuen X-Post meint der Goldinvestor: “Wenn der Kauf der nächsten 231.666 BTC denselben Einfluss auf den Bitcoin-Kurs hat wie der Kauf der letzten 231.666, wird Bitcoin unter 60.000 US-Dollar handeln, wenn MSTR schließlich 5 Prozent erreicht.”

Für die Berechnung der noch ausstehenden Kaufmenge hat er offenbar die enorme Bitcoin-Akquisition von Strategy aus der Vorwoche nicht berücksichtigt. Schon in der Vergangenheit hatte Schiff zudem heftig gegen Saylor ausgeteilt. So meinte er beispielsweise im November: “Das gesamte Geschäftsmodell von MSTR ist ein Betrug. Unabhängig davon, was mit Bitcoin geschieht, glaube ich, dass MSTR letztendlich bankrottgehen wird.”

Vorzugsaktie Stretch: Geniales Bitcoin-Finanzierungsinstrument oder bloßer Scam?

Vor allem auf die zunehmend populäre Vorzugsaktie Stretch (STRC) schießt sich der Edelmetallanhänger ein. Diese wurde in den zurückliegenden Wochen zum wichtigsten Kapitalbeschaffungsmittel, um den Bitcoin-Akkumulationsmotor von Strategy auf Hochtouren zu treiben. Die Dividendenrendite beträgt aktuell 11,5 Prozent, sodass sich Stretch vor allem an Anleger richtet, die einen hohen, monatlichen Cashflow mit relativ geringer Kursschwankung suchen. Peter Schiff will darin jedoch eine Niederlage erkennen, denn noch “im Februar 2021 sammelte Saylor durch die Ausgabe von vorrangigen Wandelanleihen mit 0 Prozent Zinssatz Mittel für MSTR, um Bitcoin zu kaufen.”

— Peter Schiff (@PeterSchiff) April 27, 2026

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend