Doch der erfahrene Bitcoin-Analyst James Check, auch bekannt als “Checkmate”, mahnt Anleger in der aktuellen Phase zur Vorsicht. Eine Bodenbildung entsteht ihm zufolge erst, wenn eine ausreichende Menge an Coins “von spekulativen Käufern, die die Höchststände kaufen, an Überzeugungskäufer übergeht, die bei Tiefstständen kaufen”. Dabei werde das Bären-Szenario erst durch ein neues Allzeithoch endgültig widerlegt.
Anders als das optimistische Narrativ, das aktuell an Fahrt gewinnt: “Das Bullen-Szenario ist tot, sobald wir die Tiefststände bei 60.000 US-Dollar durchbrechen!” Noch müsse die Erholungsrallye gegen verschiedene Widerstände der Bären ankämpfen, als nächstes “der 200-Tage-Durchschnitt bei 83.000 US-Dollar”, den der Experte angesichts des großen Angebotsclusters in diesem Bereich auf bis zu 85.000 US-Dollar ausweiten würde.
Bitcoin-Anlegern empfiehlt Check schon seit Jahresbeginn, über einen regelmäßigen Sparplan einfach “das untere Fünftel” zu kaufen, statt zu versuchen, den Tiefpunkt des Bärenmarktes perfekt zu timen. “Ihr wisst, was günstige Preise sind – an jenem Gefühl in der Magengrube, bei dem ihr euch wünscht, ihr hättet vor ein paar Wochen einfach mehr gekauft”, ergänzt der Analyst. Ob die Börsenweisheit “Sell in May” auch auf die Krypto-Leitwährung angewandt werden kann, erfahrt ihr in diesem BTC-ECHO Artikel: “Bitcoin und Aktien jetzt verkaufen, um die Rendite zu maximieren?“
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