Der Wechsel gilt als strategisch bedeutsam, denn Revolut zählt bereits heute zu den größten Krypto-Anbietern Europas. Mit einer MiCA-Lizenz über die zypriotische Finanzaufsicht kann das Unternehmen seine Dienstleistungen EU-weit anbieten. Nun soll das Geschäft offenbar deutlich internationaler werden. Laut Branchenanalysen betreut Revolut inzwischen rund 70 Millionen Kunden weltweit.
Für Coinbase kommt der Abgang zu einer ungünstigen Zeit. Schroeder gehörte seit Ende 2022 zur europäischen Führungsebene und verantwortete regulatorisch besonders sensible Bereiche, was im Umfeld verschärfter Aufsicht durch MiCA und nationale Behörden zusätzlich schmerzen dürfte. Brisant ist der direkte Wechsel zu einem aufsteigenden Wettbewerber in der Krypto-Branche.
Der Personalwechsel unterstreicht zudem, wie stark sich der europäische Krypto-Markt professionalisiert. Gefragt sind längst nicht mehr nur Entwickler oder Gründer, sondern Experten für Regulierung und globale Lizenzstrukturen. Revolut sendet zudem ein klares Signal, dass Krypto künftig nicht bloß ein Zusatzangebot innerhalb der Banking-App sein soll. Die Neobank fordert nun etablierte Krypto-Plattformen wie Coinbase oder Kraken direkt heraus. Warum es am Wochenende aber zu einer ungewöhnlichen Panne kam, lest ihr in dieser Meldung: “Bitcoin crasht auf 2 Cent: Was war bei Revolut los?“
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.