Circle und Coinbase unterstützen Bermudas Weg zur Blockchain-Wirtschaft
Bermuda will als erstes Land weltweit eine vollständig on-Chain organisierte Volkswirtschaft aufbauen. Mit Unterstützung von Circle und Coinbase sollen Stablecoins wie USDC künftig als alltägliche Finanzinfrastruktur dienen.
Die Regierung von Bermuda will als erstes Land weltweit eine vollständig auf der Blockchain organisierte Volkswirtschaft aufbauen. Das kündigte der Inselstaat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos an. Unterstützung erhält Bermuda dabei von den Krypto-Schwergewichten Circle und Coinbase, die ihre Blockchain-Infrastruktur, Stablecoin-Technologie und Unternehmenslösungen bereitstellen sollen.
Konkret sollen digitale Vermögenswerte künftig als alltägliche Finanzinfrastruktur dienen – von Zahlungen über Bankdienstleistungen bis hin zu Versicherungen. Ziel ist es, die hohen Kosten traditioneller Zahlungssysteme zu umgehen, unter denen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen leiden. Stablecoins wie USDC ermöglichen laut den Beteiligten schnelle, kostengünstige und US-Dollar-denominierte Transaktionen, die bereits in ersten Pilotprojekten auf der Insel zum Einsatz kommen.
Bermuda gilt seit Jahren als Vorreiter bei der Regulierung digitaler Assets. Bereits 2018 führte das Land mit dem Digital Asset Business Act einen umfassenden Rechtsrahmen ein. Circle und Coinbase gehörten zu den ersten Unternehmen mit entsprechender Lizenz. Aufbauend darauf sollen nun staatliche Stellen Stablecoin-Zahlungen testen, Finanzinstitute Tokenisierungslösungen integrieren und Bürger über landesweite Bildungsprogramme an digitale Finanzsysteme herangeführt werden.
Langfristig verspricht sich die Regierung niedrigere Transaktionskosten, besseren Zugang zu globalen Finanzmärkten und eine stärkere lokale Wertschöpfung durch Blockchain-basierte Infrastruktur.
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