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Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Chinas Wachstum stabil, Ausblick herausfordernd

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Chinas Exporte trotzen Zollkonflikt


Die neue Woche hält eine Reihe an Daten und Ereignissen bereit. Den Anfang machten bereits heute Nacht die Wachstumszahlen aus China für das dritte Quartal. Demnach wuchs die Wirtschaft nach offiziellen Angaben im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 %, eine Abkühlung zu den 5,2 % im zweiten Quartal. Dennoch hielt sich die wirtschaftliche Dynamik angesichts der ständigen US-Zollrisiken über die Sommermonate besser als noch im Frühjahr erwartet. Die Industrieproduktion bleibt robust. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die anhaltend starke Auslandsnachfrage aus Märkten abseits der USA. So stiegen die Exporte in die ASEAN-Staaten seit Jahresanfang um 14,7 %, jene in die EU und Lateinamerika um 8,2 % bzw. 6,9 %. Nach Afrika konnten die Ausfuhren sogar um satte 28,3 % zulegen. Damit wurde der Einbruch der Exporte in die USA (-16,9 %) bisher deutlich überkompensiert. Staatliche Fiskalprogramme und eine Ausweitung der Sozialleistungen stützten gleichzeitig den privaten Konsum. Für die restlichen Monate bleibt der Ausblick aber ungewiss. Denn bereits zu Quartalsende schwächte sich das wirtschaftliche Momentum ab. Die Einzelhandelsumsätze verzeichneten im September mit 3,0 % den geringsten Anstieg seit Jahresanfang. Der Immobilienmarkt schwächelt weiterhin. Und die Anlageinvestitionen sind mit -0,5 % seit Jahresanfang erstmals seit der Covid-Pandemie ins Negative gerutscht. Dem nicht genug verschärfte sich das Verhältnis zu den USA zuletzt wieder deutlich. Für die politische Führung dürften damit genügend Gründe vorliegen, um bei der heute beginnenden 4. Plenarsitzung der KPCh auch über zusätzliche Fiskalmaßnahmen zu diskutieren. Das zu Ende der Woche erwartete Kommuniqué sollte zudem einen ersten Einblick in die Ausgestaltung des nächsten Fünfjahresplans (2026-2030) liefern.

Ausweg bei Seltenen Erden gesucht


Das Reich der Mitte wird zu Beginn der Woche auch in anderer Hinsicht Gesprächsthema sein. In Washington trifft heute der australische Premier Albanese zu einem zweitägigen Besuch ein. Dabei dürfte der Konflikt mit China rund um Seltene Erden hoch oben auf der Agenda stehen. Die USA wie auch der Rest der Welt sind massiv von Chinas Vormachtstellung in Abbau und insbesondere der Verarbeitung dieser Metalle, die in zahlreichen Zukunftsindustrien benötigt werden, abhängig. Australien könnte einen Teil der Versorgungsängste lindern. Das Land besitzt die weltweit viertgrößten Reserven und ist eine der führenden Abbauländer. Dennoch fehlt es auch Australien noch an ausreichend Kapazitäten zur Weiterverarbeitung. Trump dürfte wohl US-Kapital und Kooperationen in Aussicht stellen, um den Ausbau der australischen Wertschöpfungskette zu beschleunigen.

Zinsentscheide in Asien, Fed schweigt


Während sich die US-amerikanische Notenbank bis zu ihrer nächsten Entscheidung am 29. Oktober in der Schweigeperiode befindet, stehen in Asien diese Woche gleich zwei Zinsentscheide an. Den Anfang macht am Mittwoch Indonesien. Die Wachstumsdynamik des Landes geriet zuletzt durch Massenproteste und erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten unter Druck. Die indonesischen Währungshüter bekundeten im Zuge dessen ihre Bereitschaft, der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Eine Leitzinssenkung um 25 Basispunkte auf 4,50 % scheint damit gesetzt. In Südkorea ist die Sache hingegen weniger klar. Zwar leidet die dortige Wirtschaft deutlich unter Trumps Zollpolitik (ein Deal mit Washington steht noch immer aus), aber ein schwacher Won und ein überhitzter Immobilienmarkt schränken den Handlungsspielraum der Bank of Korea ein. Die Notenbank dürfte am Donnerstag daher den Leitzins auf dem derzeitigen Niveau von 2,50 % belassen.


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Landesbank Baden-Württemberg
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